Mittelstand - Konjunkturmotor in der Coronakrise!
Neujahrsempfang 2021 der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e. V.

Der Tag der mittelständischen Bauwirtschaft und Neujahrsempfang der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen fand in diesem Jahr pandemiebedingt als digitale Veranstaltung statt.

In seiner Begrüßungsrede hob der Präsident der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V., Martin Steinbrecher, die besonderen Herausforderungen der Coronakrise auch für die Bauwirtschaft hervor. Mit großen Kraftanstrengungen aller Beteiligten sei es gelungen, fast alle Baumaßnahmen weiterzuführen. Die Bauunternehmen haben äußerst flexibel reagiert und mit großem Aufwand Schutzkonzepte für die Mitarbeiter umgesetzt. Die Entscheidung des Bundes zu Beginn der Pandemie, Baumaßnahmen nicht einzustellen, sei auch im Rückblick richtig und vertretbar gewesen und habe sich als wichtiger Konjunkturmotor bewiesen.

Die gesamte Pressemitteilung der BVMB können Sie hier einsehen.

„Homeoffice mit Augenmaß in der Pandemie“

BVMB fordert passende Rahmenbedingungen ein

Homeoffice, wo immer es geht – mit dieser Forderung ist Bundesarbeitsminister Hubertus Heil an die Öffentlichkeit getreten. Im Zuge der Coronapandemie forderte er alle Betriebe auf, ihre Mitarbeiter möglichst zum Arbeiten nach Hause zu schicken, um Kontakte maximal zu reduzieren. Bei der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e. V. (BVMB) stößt eine Homeofficepflicht auf geteiltes Echo: „Unsere Mitgliedsbetriebe sind da grundsätzlich schon mit dabei“, verweist BVMB-Hauptgeschäftsführer Michael Gilka auf die Flexibilität der Bauunternehmen. Er stellt aber auch eine klare Forderung auf: „Die Rahmenbedingungen müssen erst mal passen“, so Gilka, „sonst funktioniert das nicht.“

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Konjunkturmotor Bau läuft weiter

Optimierter Coronaschutz für Mitarbeiter

Die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB) sieht keinen Anlass für eine Corona-bedingte Einschränkung der Bautätigkeit in Deutschland. Dafür fehlt es eindeutig an einer Datengrundlage, dass Baustellen maßgeblich zum Infektionsgeschehen in Deutschland beitragen, so Michael Gilka, Hauptgeschäftsführer der BVMB.
Der Umstand, dass der Baustellenbetrieb in den letzten Monaten nahezu ungehindert aufrechterhalten werden konnte, ist nicht zuletzt auf das geringe Risiko bei Arbeiten im Freien und den verantwortungsvollen Umgang der Unternehmen mit den speziellen Schutzmaßnahmen für das Baugewerbe zurückzuführen. Bereits seit langem sind in der Bauwirtschaft Arbeitsplatzgefährdungsbeurteilungen und die FFP-Masken als persönliche Schutzausrüstung eingeführt, sodass die Mitarbeiter an deren Gebrauch gewöhnt sind.

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Mittelstand als Konjunkturmotor der Bauwirtschaft

BVMB startet mit klaren Forderungen ins Jahr 2021

Corona hat 2020 das ganze Land nicht nur in eine Schockstarre versetzt und wirtschaftlich in vielen Bereichen keinen Stein auf dem anderen gelassen. Viele Wirtschaftsbereiche haben empfindliche Dellen erlebt. Die Bauwirtschaft hat das Pandemiejahr auf den ersten Blick weitgehend unbeschadet überstanden. „Gerade die Mittelständler waren und sind in der Coronazeit der Fels in der Brandung der Bauwirtschaft“, ist Michael Gilka, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen (BVMB), überzeugt. Damit die Firmen weiterhin leistungsfähig bleiben, muss laut Gilka die Politik allerdings nachhaltig die Rahmenbedingungen setzen. „Wir brauchen Sicherheit durch Verstetigung der öffentlichen Investitionen in Bauprojekte“, nennt Gilka als Kernforderung. Auf seinem Wunschzettel hat er ferner Planungsbeschleunigung und Digitalisierung.

 

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BVMB fordert Kostenübernahme von den Ländern

Einzelne Länder erstatten bereits coronabedingte Bau-Mehrkosten

Corona ist teuer – auch für die Bauwirtschaft. „Dass die Bauunternehmen trotz der Pandemie relativ uneingeschränkt weiterarbeiten konnten, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch die Baubetriebe erhebliche Mehrkosten zu schultern haben“, betont Michael Gilka, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen (BVMB). Vor diesem Hintergrund hat sich die BVMB jetzt mit einem Brandbrief an alle Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder gewandt und sie aufgefordert, bei Länderbauvorhaben coronabedingte Mehrkosten an die Bauunternehmen zu erstatten. Erst einige Bundesländer haben bislang hier ihre Zusage gegeben.

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