„Brücken-Link funktioniert nur mit Geld und Planung!“

BVMB begrüßt Fünfjahresplan für Brückensanierung

Als ein „gutes zielgerichtetes Signal an die Bauwirtschaft und an die Verkehrsteilnehmer“ wertet die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB) das aktuell beschlossene Sonderprogramm „Brücken-Link“. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) will in den nächsten fünf Jahren 2 Milliarden Euro netto investieren und damit fünf Autobahnstreckenabschnitte mit insgesamt 515 Brückenteilbauwerk modernisieren. Das kann laut BVMB-Hauptgeschäftsführer Michael Gilka allerdings nur klappen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Dem ersten Schritt müssten nun die nächsten folgen: Nach Überzeugung des Verbandes braucht es zwingend verlässliche Transparenz und Planungssicherheit für die Bauunternehmen. Das setze voraus, dass Geld und insbesondere Planungen auch ausreichend und rechtzeitig zur Verfügung stehen.

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Lackmustest für die Planungsbeschleunigung

Scheuer verspricht unbürokratischen Wiederaufbau nach der Hochwasserkatastprophe

Schnellere Planungsabläufe, vereinfachte Genehmigungsverfahren und ein situationsgerechtes Vergaberecht hat die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB) im Juli für den Wiederaufbau in den von den Hochwasserkatastrophe betroffenen Gebieten in Deutschland gefordert. In einem offenen Brief hatte sich der Verband an die beiden Bundesminister Scheuer und Scholz gewandt. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat nun in einem Antwortschreiben an die BVMB konkret eine Reihe von Erleichterungen zugesagt. Sie sollen einen raschen Wiederaufbau insbesondere zerstörter Infrastruktur gewährleisten. Der Minister dankte darüber hinaus den BVMB-Mitgliedsbetrieben für ihren „außerordentlichen beherzten Einsatz“ in den Flutgebieten.

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Arbeitsschutz im Gleisbau: Bauwirtschaft und Bahnindustrie unterzeichnen „Charta für Sicherheit“

Sicherheit muss bei Arbeiten im Gleisbau oberste Priorität haben. Dafür setzt sich ein breites Bündnis aus Bau- und Bahnindustrie mit der Unterzeichnung der „Charta für Sicherheit bei Arbeiten und Sicherungsmaßnahmen im Gleisbereich“ der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) ein.

Zu den Unterzeichnenden der Charta gehören die DB Netz AG, der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB), der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB), die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen (BVMB), der Verband der Bahnindustrie in Deutschland (VDB), die Unfallversicherung Bund und Bahn (UVB) und die BG BAU. Die Unterzeichnenden der Charta für Sicherheit bei Arbeiten und Sicherungsmaßnahmen im Gleisbereich setzen sich dafür ein, dass auf ihren Gleisbaustellen Arbeitsschutzstandards eingehalten, Beschäftigte geschützt und Unfallrisiken vermieden werden. „Nicht nur die Fahrgäste in den Zügen, sondern auch die Beschäftigten am Gleis sollen gesund zu ihren Familien nach Hause kommen.

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Das Video der Unterzeichnung können Sie hier abrufen.

„Politisch gewollte Bauverzögerungen?“

BVMB kritisiert EU-Empfehlung zu Einspruchsmöglichkeiten

Planungsbeschleunigung und eine schnelle Umsetzung von Bauvorhaben sind derzeit in aller Munde. Aktuell hat nun der EU-Umweltausschuss den zuständigen Gremien empfohlen, die Einspruchsmöglichkeiten gegen Bauvorhaben aus Umweltgründen bei Gericht sogar noch zu erweitern. Für die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB) ist das ein deutlicher Schritt in die falsche Richtung. Sie befürchtet, dass gerade Bauvorhaben im Bereich der Infrastruktur künftig noch länger bis zur Umsetzung brauchen als bisher schon.

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„Der Bund muss aufs Gas steigen!“

BVMB fordert schnellere Umsetzung von Brückenbaumaßnahmen

Rund 3.000 Autobahnbrücken in Deutschland sind marode – das macht rund zehn Prozent der gesamten Autobahnbrückenbauwerke aus. Mit diesem Alarmruf hat sich die Autobahn GmbH des Bundes aktuell gemeldet. Bei der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB) rennt die Gesellschaft damit offene Türen ein. „Der Bund muss dringend die Finanzmittel aufstocken und ausreichend Geld für die Sanierung und Neubau zur Verfügung stellen“, fordert BVMB-Hauptgeschäftsführer Michael Gilka. Ein weiteres Problem in diesem Zusammenhang sind laut Gilka überlange und komplizierte Planungs- und Genehmigungsverfahren, die dringend beschleunigt werden müssten.

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