„Brückengipfel darf keine Alibiveranstaltung werden!“
BVMB formuliert klare Forderungen der Bauwirtschaft

Immer wieder sorgt der kurzfristige Ausfall großer Autobahnbrücken für zum Teil jahrelangen Verkehrskollaps. Mindestens 8.000 Brücken müssen in den nächsten 20 Jahren allein im Zuge von Bundesfernstraßen erneuert werden. Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing hat das Thema jetzt zur Chefsache gemacht und für den 10. März zum Brückengipfel nach Berlin eingeladen. Mit Fachleuten aus Bau- und Ingenieurverbänden, darunter der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB), will Wissing zur Lösung des Brücken-Dilemmas sprechen. „Die Bauwirtschaft ist gerüstet für die anstehenden Aufgaben“, unterstreicht BVMB-Hauptgeschäftsführer Michael Gilka und stellt klare Forderungen an den Brückengipfel: „Das darf nicht nur eine Alibiveranstaltung werden“, so Gilka. Die Politik sei gefordert, insbesondere Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen.

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Bürokratisches Monster im Kleingedruckten des Entwurfs zum Mini-Job Gesetz

BVMB kritisiert geplante neue digitale Arbeitszeitdokumentation

Baufirmen sollen künftig die Arbeitszeiten tagesaktuell und elektronisch sofort abrufbar dokumentieren müssen – so sieht es ein aktueller Gesetzesentwurf von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil vor. Bei der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB) stößt diese Idee allerdings auf wenig Begeisterung: „Wir verstehen sehr wohl, dass diese Regelungen Missbrauch verhindern sollen. Aber der Gesetzgeber sollte sich schon auch einmal Gedanken darüber machen, was diese Vorgaben in der Praxis für unsere Baufirmen bedeuten“, kritisiert BVMB-Hauptgeschäftsführer Michael Gilka einen drohenden „riesigen bürokratischen und organisatorischen Mehraufwand und eine zusätzliche Kostenbelastung“ für die Baufirmen.

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„Straße wird laut Studie Hauptverkehrsträger bleiben“

BVMB fordert mehr Investitionen in den Straßenbau

Die Lastwagen werden auch im Jahr 2050 noch der mengenmäßig wichtigste Verkehrsträger sein – das ist ein Kernergebnis einer aktuellen Studie, die der Verband Pro Mobilität e.V. aktuell vorgestellt hat. Eine Verlagerung des Verkehrs - beispielsweise auf die Schiene - ist laut der Erkenntnisse nur in einem sehr beschränkten Umfang möglich. Für die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB) ist das ein deutlicher Handlungsauftrag an die Politik in Bund und Ländern bis zu den einzelnen Kommunen vor Ort: „Es wäre eine fatale Entscheidung, die Investitionen in den Bau und die Instandsetzung von Straßen einzufrieren oder gar zu reduzieren“, unterstreicht BVMB-Hauptgeschäftsführer Michael Gilka. Der Verband fordert stattdessen eine Aufstockung der Finanzmittel. Unter anderem das Brückendrama aktuell im Bereich der Autobahn A 45 habe deutlich gezeigt, dass der Sanierungsbedarf noch größer ist als angenommen.

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„Das ist das völlig falsche Signal!“

BVMB kritisiert Förderstopp für Energiesparhäuser“

Die Verwunderung war groß, als der neue Bundeswirtschafts- und Klimaminister Robert Habeck den sofortigen Stopp der KfW-Kredite für Energiesparhäuser bekanntgab. Bei der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen (BVMB) stößt diese Entscheidung auf massive Kritik: „Es ist schon grotesk, dass eine der ersten namhaften Aktionen der Ampelkoalition, die sich selbst als Klimakoalition ausgerufen hat, ausgerechnet ist, den Förderkrediten für energiesparende Gebäude den Saft abzudrehen“, merkt BVMB-Hauptgeschäftsführer Michael Gilka erstaunt an. Dass dieser Schritt auch noch ohne jegliche Vorwarnung „von jetzt auf gleich“ erfolgte, stelle nicht nur tausende Bauherrn vor existenzielle Probleme, sondern bedeute auch gerade für die mittelständische Bauwirtschaft empfindliche Beeinträchtigungen.

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„Es ist schon fünf nach zwölf!“

BVMB-Präsident bezieht Position zu den Bauperspektiven 2022

Corona, Materialknappheit, Preisexplosion, Fachkräftemangel – das zu Ende gegangene Jahr 2021 war nicht wirklich erholsam für die mittelständische Bauwirtschaft. Dennoch sieht Martin Steinbrecher, Präsident der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen (BVMB), insgesamt positive Perspektiven für 2022. „Die Politik muss dazu aber auch liefern!“, fordert Steinbrecher von der neuen Bundesregierung entsprechende Rahmenbedingungen ein. Der Verband mahnt insbesondere umfassende Investitionen in die Instandsetzung und den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur sowie in die weitere Digitalisierung an. Straßen seien der zentrale Verkehrsträger, um überhaupt klimafreundliche Infrastruktur bauen zu können. Insbesondere auf dem flachen Land müssten Breitband, Glasfasernetze und 5G endlich schneller ausgebaut werden. „Die mittelständische Bauwirtschaft blickt mit Zuversicht und Tatkraft in die Zukunft“, bekräftigt BVMB-Präsident Martin Steinbrecher in einer digitalen Neujahrsbotschaft an die Mitgliedsunternehmen, ebenso aber auch an die Vertreter von Auftraggebern, Politik und Verwaltung. Coronabedingt muss der zentrale Neujahrsempfang der BVMB in Bonn heuer erneut ausfallen. „Auch im zweiten Pandemiejahr hat die mittelständische Bauwirtschaft ihre wichtige Funktion als Konjunkturmotor und Leistungsträger der deutschen Wirtschaft bewiesen“, unterstrich Steinbrecher. Die Unternehmen hätten sich „mit Umsicht flexibel auf die neuen Herausforderungen eingestellt und für sichere Arbeitsplätze gesorgt“.

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