Verkehrsetat und angeblich fehlende Kapazitäten am Bau

„Bauwirtschaft befürchtet Auftragsmangel für 2021“

BVMB weist Ministeriumskritik zurück

„Investitionshochlauf“ heißt das Zauberwort, mit dem der ehemalige Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und sein Nachfolger Andreas Scheuer Milliardeninvestitionen losgetreten haben. Zwei Nutznießer dieser Strategie sollte es geben: Zum einen die Verkehrswege, insbesondere Straße und Schiene, die dadurch einen Ausbau- und Modernisierungsschub erleben sollten, zum anderen die Bauwirtschaft, die damit eine gute Auslastung haben würde. Etliche Milliarden allerdings kommen dort seit Jahren nicht an, weil zahlreiche Projekte nicht umgesetzt werden. Die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB) weist jetzt energisch Kritik des Ministeriums zurück, wonach mangelnde Kapazitäten der Bauunternehmen Ursache dafür seien.

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BVMB kritisiert zu langsamen Netzausbau

Digitalisierung der Bauwirtschaft scheitert an lahmen Leitungen

Digitalisierung ist in aller Munde – auch in der Bauwirtschaft. Allerdings hinke die hinter der Entwicklung her, wird vielfach kritisiert. Die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e. V. (BVMB) hat das zum Anlass genommen, einen eigenen Arbeitskreis Digitalisierung einzurichten. Bei der ersten Sitzung hat sich schnell herauskristallisiert: Das Kernproblem liegt in einer unzureichenden Netzinfrastruktur. „Deutschland zählt in diesem Punkt zu den Entwicklungsländern“, kritisiert BVMB-Hauptgeschäftsführer Michael Gilka den schleppenden Glasfaserausbau. Er stellt insbesondere die Bauunternehmen vor unüberwindbare Probleme, wenn sie größere Datenmengen übertragen müssten. Auch die unzureichende Ausstattung der Verwaltung und die Versorgung mit geeigneter Software bereitet der Bauwirtschaft Sorgenfalten.


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BVMB kritisiert geplantes Homeoffice-Gesetz

Arbeitnehmer sollen laut einem Vorstoß von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil künftig einen Rechtsanspruch auf mindestens 24 Tage Homeoffice pro Jahr haben, sofern keine „nachvollziehbaren Gründe“ dagegensprechen. Auch wenn der erste Anlauf für das Mobile Arbeit Gesetz gerade politisch ins Stolpern geraten ist, ist das Thema insbesondere für SPD, Grüne und FDP noch nicht vom Tisch – ihnen geht der Plan noch nicht weit genug. Für die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen (BVMB) dagegen, geht dieser Plan deutlich zu weit: „Das greift unverhältnismäßig tief in die Unternehmenspolitik der einzelnen Betriebe ein“, kritisiert BVMB-Hauptgeschäftsführer Michael Gilka. Statt die versprochene Deregulierung voranzutreiben, stelle dieser Vorschlag eine weitere unnötige Belastung nicht nur für die Bauunternehmen dar.

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GRÜNE fordern Stopp beim Autobahnbau

„Verkehrspolitische und wirtschaftliche Geisterfahrer“!

BVMB kritisiert GRÜNEN-Forderung nach Stopp des Autobahnbaus

Die Forderung der GRÜNEN nach einem generellen Stopp des Autobahn- und Bundesstraßenbaus ist bei der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen (BVMB) auf massive Kritik gestoßen. Hauptgeschäftsführer Michael Gilka sprach von „verkehrspolitischen und wirtschaftlichen Geisterfahrern“ und forderte zugleich Verlässlichkeit von der Politik ein: Die Straßenbauunternehmen hätten aufgrund der Zusagen der Bundespolitik Kapazitäten aufgebaut, um die zugesagten Aufträge in den kommenden Jahren abarbeiten zu können.

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Gemeinsame Pressemitteilung des HDB, ZDB und der BVMB
Bauverbände: Verstetigung des Investitionshochlaufes sichern!

„Wir begrüßen es, dass die Bundesregierung in ihrem Haushaltsentwurf für 2021 trotz pandemiebedingter Haushaltsbelastungen an ihrer Linie festhält, den Investitionshochlauf in die Infrastruktur fortzusetzen. Dies schafft die logistischen Voraussetzungen bei der Straße, der Schiene, der Wasserstraße und der Digitalisierung, den Wirtschaftsstandort Deutschland zukunftssicher zu machen,“ so die Haltung der drei Bauverbände, BAUINDUSTRIE, Zentralverband Deutsches Baugewerbe und Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen. „Wir begrüßen es, dass die Bundesregierung in ihrem Haushaltsentwurf für 2021 trotz pandemiebedingter Haushaltsbelastungen an ihrer Linie festhält, den Investitionshochlauf in die Infrastruktur fortzusetzen. Dies schafft die logistischen Voraussetzungen bei der Straße, der Schiene, der Wasserstraße und der Digitalisierung, den Wirtschaftsstandort Deutschland zukunftssicher zu machen,“ so die Haltung der drei Bauverbände, BAUINDUSTRIE, Zentralverband Deutsches Baugewerbe und Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen. 

„Dieser Prozess muss auch in den nächsten Jahren fortgesetzt werden. Im Vertrauen auf den im Bundesverkehrswegeplan 2030 manifestierten Investitionshochlauf haben die Bauunternehmen in den letzten Jahren begonnen, ihre Kapazitäten weiter aufzubauen. Dieses ist auch nötig, um den Investitionsstau wie geplant abzubauen. Doch Vertrauen benötigt in erster Linie stabile Rahmenbedingungen,“ ergänzte Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe.

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