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Koalition beschließt „Programm für Aufschwung und Beschäftigung“
Was bedeutet das für mittelständische Bauunternehmen?
Die Koalitionäre aus CDU/CSU und SPD haben sich in der gestrigen Sitzung des Koalitionsausschusses kurz vor der Sommerpause des Parlaments auf ein umfangreiches Maßnahmenpaket mit 34 Einzelmaßnahmen unter der Überschrift „Ein Programm für Aufschwung und Beschäftigung“ einigen können. Ziel dieser Bemühungen ist es, Wachstum und Beschäftigung zu stärken, Bürokratie abzubauen und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschafts-standorts Deutschland zu verbessern. .
Das vollständige Rundschreiben der BVMB und das Maßnahmenpaket der Koalition können Sie einsehen, nachdem Sie sich im geschützten Bereich angemeldet haben.
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BVMB sieht Infrastruktur-Zukunftsgesetz als ersten Schritt
Verband fordert ausgewogenen Ausgleich zwischen Umwelt und leistungsfähiger Infrastruktur
Der Bundestag hat mit den Stimmen der Koalition das Infrastruktur-Zukunftsgesetz beschlossen. „Das ist ein guter Tag für die Verkehrswege in Deutschland ebenso wie für die Bauwirtschaft“, kommentiert Michael Gilka, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB). Die Zustimmung des Bundesrats steht allerdings noch aus. Das neue Gesetz räumt Infrastrukturvorhaben im Bereich Straßen, Schienen- und dem Wasserstra-ßenbau ein „überragendes öffentliches Interesse“ im Planungsrecht ein. Damit können solche Projekte künftig schneller genehmigt und umgesetzt werden. Trotz dieser positiven Bewertung muss sichergestellt werden, dass die angestrebten Beschleunigungseffekte nicht durch ge-genläufige gesetzgeberische Maßnahmen geschwächt werden. „Insbesondere darf das sich noch im Stadium eines Referentenentwurfs befindliche Gesetz zur Stärkung der Natürlichen Infrastruktur und zur Fortentwicklung der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung nicht dazu führen, dass die erreichten Verbesserungen durch zusätzliche Anforderungen oder wider-sprüchliche fachgesetzliche Vorgaben wieder eingeschränkt werden“, merkt Gilka an und erinnert an die Notwendigkeit Beschleunigungen umzusetzen. „Der Sanierungsstau ist zur Hypothek für den Wirtschaftsstandort Deutschland geworden. Jede unerwartete Sperrung einer wichtigen Verkehrsverbindung zeigt, wie dringend wir jetzt handeln müssen.“
Die Pressemitteilung können Sie hier abrufen.
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„Wenn wir erfolgreich Bauprojekte umsetzen wollen, müssen wir gezielt in Menschen investieren.“
Interview HGF Michael Gilka in der aktuellen Ausgabe des bahn manager (3/2026)
Mit diesem Hinweis möchten wir Sie auf ein aktuelles Interview unseres Hauptgeschäftsführers Michael Gilka in der neuesten Ausgabe des bahn manager (eurailpress, DVV Media Group GmbH Hamburg) aufmerksam machen. Darin spricht er über die zentralen Herausforderungen im Bahnbau und die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Modernisierung der Schieneninfrastruktur. Angesichts immer komplexerer Infrastrukturvorhaben müssen Bauprojekte häufig unter laufendem Betrieb in einem stark belasteten Schienennetz umgesetzt werden. Gleichzeitig erschweren unzureichende Planungsgrundlagen, langwierige Abstimmungsprozesse und der zunehmende Fachkräftemangel die Projektrealisierung.
Das vollständige Interview können Sie einsehen, nachdem Sie sich im geschützten Bereich angemeldet haben.
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Infrastruktur-Zukunftsgesetz im Bundestag beschlossen
Der Deutsche Bundestag hat am vergangenen Freitag, den 26. Juni 2026, das Infrastruktur-Zukunftsgesetz (InfZuG) beschlossen. Die BVMB hat in ihrer politischen Arbeit das Bundesverkehrsministerium und die CDU/CSU-Bundestagsfraktion maßgeblich darin unterstützt, dass dieses Gesetz in der jetzigen Form durch das parlamentarische Verfahren gelangt. Ziel des Gesetzes ist es, Planungs- und Genehmigungsverfahren bei Infrastrukturvorhaben spürbar zu beschleunigen und die Voraussetzungen für eine zügigere Umsetzung dieser zu verbessern. Gerade im Bereich der Brückenmodernisierung sowie weiteren Maßnahmen zur Bestandserhaltung besteht seit langem erheblicher Handlungsdruck. Das Gesetz enthält hierzu wichtige Ansätze, die wir im Folgenden zusammenfassen.
Das Rundschreiben der BVMB sowie die dazugehörige Anlage können Sie einsehen, nachdem Sie sich im geschützten Bereich angemeldet haben.
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Jahrestreffen 2026 des Netzwerks Junge Führungskräfte am 25./26. Juni 2026 in Papenburg
Am Donnerstag, 25. Juni, und Freitag, 26. Juni 2026, traf sich das „Netzwerk Junge Führungskräfte“ (NJF) der BVMB zu seinem diesjährigen Jahrestreffen – diesmal in Papenburg.
Foto: BVMB
Zum Auftakt kamen die Teilnehmenden im Hotel Alte Werft zusammen, bevor eine gemeinsame Besichtigung der Meyer Werft spannende Einblicke in den modernen Schiffbau ermöglichte. Im Anschluss referierte Christoph Hoffmann, Vice President Data & AI der CONET Deutschland GmbH, über die Potenziale agentischer Künstlicher Intelligenz. Den ersten Tag rundeten ein gemeinsames Abendessen sowie ein Public Viewing im Güterbahnhof Papenburg ab.
Am zweiten Tag stand eine Baustellenbesichtigung der Friesenbrücke in Westoverledingen auf dem Programm. Unter fachkundiger Führung der Adam Hörnig Baugesellschaft mbH & Co. KG erhielten die Teilnehmenden Einblicke in Planung und Umsetzung der größten Hub-Drehbrücke für den Eisenbahnverkehr in Europa. Mit einem gemeinsamen Mittagsimbiss endete das Jahrestreffen.
Foto: BVMB
Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr freuen wir uns!
Sollten Sie noch nicht Mitglied des Netzwerks sein, aber Interesse an diesem und der Veranstaltung bestehen, melden Sie sich gerne bei Herrn Daniel Jonas per E-Mail unter .
Das Rundschreiben sowie den Vortrag von Herrn Hoffmann der CONET Deutschland GmbH können Sie einsehen, nachdem Sie sich im geschützten Bereich angemeldet haben.
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BVMB fordert bessere Förderlogik für den Wohnungsbau
Verband hält neuen Gesetzesentwurf für nicht ausreichend
Der Wohnungsbau soll in Deutschland künftig Vorrang haben – so umschreibt Bundes-bauministerin Verena Hubertz (SPD) einen neuen Gesetzesentwurf, den das Kabinett be-schlossen und dieser gestern erstmalig im Bundestag beraten wurde. Das Gesetz zur Moderni-sierung des Städtebau- und Raumordnungsrechts soll dem Wohnungsbau rechtliche Priorität einräumen. Damit soll der schwächelnde Wohnungsbau angekurbelt werden. Kommunen sollen künftig auch schneller sogenannte „Schrottimmobilien“ erwerben können. Die Bun-desvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB) begrüßt zwar grundsätzlich die Neuregelung, hält sie aber „bei weitem nicht für ausreichend, um dem Wohnungsbau wieder Schwung zu verleihen“, so BVMB-Hauptgeschäftsführer Michael Gilka. Dass deutlich zu wenige Wohnungen gebaut werden, liege regelmäßig nicht daran, dass keine Flächen zur Verfügung stünden. Vielmehr hätten die potenziellen Bauherren mit (Planungs-)Unsicherheit und mangelnden Finanzmitteln zu kämpfen. Die BVMB fordert daher erneut eine inhaltliche Neuaufstellung der Förderprogramme. Diese müssen gezielt dort ansetzen, wo heute zentrale Hemmnisse bestehen – etwa bei der Schließung der Eigenkapitallücke durch Nachrangdarlehen oder bei der Senkung der Erwerbsnebenkosten durch spezielle Kreditprogramme, wie sie jüngst auch vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) empfohlen wurden. Entscheidend ist dabei: Förderprogramme müssen verlässlich, planbar und bürokra-tiearm ausgestaltet sein. Nur so können Unternehmen und private Bauherren tragfähige Investitionsentscheidungen treffen, ohne befürchten zu müssen, dass Förderbedingungen kurzfristig geändert oder Programme vorzeitig gestoppt werden.
Die Pressemitteilung können Sie hier abrufen.
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Novelle des Arbeitszeitgesetzes bleibt halbherzig: Mittelstand fordert echte Reform statt Klientelpolitik
Verband hält Referentenentwurf für nicht zielführend – Flexibilität nur für wenige
„Der kursierende Entwurf zur Änderung des Arbeitszeitgesetzes bleibt Stückwerk und löst nur einen Bruchteil dessen ein, was im Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD angekündigt wurde“, kritisiert Michael Gilka, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunter-nehmen (BVMB). „Statt echter Reformen wird die ohnehin unzureichende Flexibilisierung auch noch auf tarifgebundene Unternehmen begrenzt – das geht an der Realität vieler Bauunterneh-men vorbei.“ Der Verband fordert seit langem eine Anpassung im Einklang mit der europäischen Arbeitszeitrichtlinie. „Wir brauchen endlich den Wechsel von der täglichen zur wöchentlichen Höchstarbeitszeit“, so Gilka. „Dass nun nur ein Teil der Beschäftigten von mehr Flexibilität profitieren soll, ist nicht nachvollziehbar. Offensichtlich betreibt Frau Bas erneut Klientelpolitik und gibt dem Druck der Gewerkschaften nach – trotz teilweise überzogener Forderungen“ ist er überzeugt.
Die Pressemitteilung können Sie hier abrufen.
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