Nachhaltigkeitsberichtspflicht (CSRD), EU-Taxonomie, Europäisches Lieferkettengesetz (CSDDD), deutsches Lieferkettengesetz (LkSG), Europäische Entwaldungsverordnung (EUDR) und EU Bankenleitlinie ESG-Risiken
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Mehr Tempo für Deutschlands Verkehrswege – nur mit leistungsfähiger Verwaltung
BVMB begrüßt Infrastruktur-Zukunftsgesetz
Das Infrastruktur-Zukunftsgesetz hat seine erste Lesung im Deutschen Bundestag erfolgreich passiert. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) bezeichnete den Entwurf als „Gamechanger“ für schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren bei Straßen-, Schienen- und Wasserstraßenprojekten. Die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB) unterstützt diesen Ansatz ausdrücklich. BVMB-Hauptgeschäftsführer Michael Gilka spricht von einem „wichtigen Schritt in die richtige Richtung“. Intakte Verkehrswege seien das Rückgrat des Wirtschaftsstandorts Deutschland – vielerorts jedoch überlastet und sanierungsbedürftig. Schnellere, standardisierte Genehmigungen und klar geregelte Rechtsmittel seien daher eine zentrale Voraussetzung für mehr Umsetzungstempo. Dabei gehe es nicht um Abstriche beim Naturschutz, sondern um ein einheitliches, harmonisiertes Schutzniveau, das Planungssicherheit schafft, statt Projekte durch uneinheitliche Einzelfallregelungen auszubremsen. Entscheidend sei ein abgestimmtes Zusammenspiel mit flankierenden Regelwerken wie dem Umweltrechtsbehelfsgesetz und dem in Arbeit befindlichen Naturflächenbedarfsgesetz. Gleichzeitig betont der Verband: Beschleunigte Verfahren allein schaffen noch kein „Deutschlandtempo“. Leistungsfähige Verwaltungsstrukturen, ausreichende personelle Ressourcen und eine verlässliche Organisation sind die Grundvoraussetzungen für eine wirksame Infrastrukturpolitik.
Die Pressemitteilung können Sie hier abrufen.
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Bundesministerium für Verkehr:
Verfügungsrahmen 2026 und Ist-Ausgaben 2025 im der Bundesfernstraßen
Mit unserem Rundschreiben vom 16. Dezember 2025 haben wir Sie über den Bundeshaus-halt 2026 sowie den Finanzplan 2026 bis 2029 informiert.
Das Rundschreiben der BVMB sowie die dazugehörigen Anlagen können Sie einsehen, nachdem Sie sich im geschützten Bereich angemeldet haben.
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BVMB: Bundestariftreuegesetz verfehlt Ziel und treibt Bürokratiekosten weiter in die Höhe
Die von den Koalitionsspitzen erzielte Einigung zum Bundestariftreuegesetz löst in der Bauwirtschaft massive Kritik aus. Michael Gilka, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen (BVMB), reagiert mit deutlicher Verärgerung auf den erneuten Vorstoß: „Ein Bundestariftreuegesetz wird das erklärte Ziel des Bürokratieabbaus in eklatanter Weise konterkarieren und zugleich sein eigenes Kernanliegen – die Stärkung der Tarifbindung – klar verfehlen“, erklärt Gilka. Gerade in einer Phase, in der Unternehmen dringend Entlastung und verlässliche Rahmenbedingungen benötigen, sende die Politik damit ein falsches Signal – zudem völlig an der Realität vorbei. Zur Begründung verweist Gilka auf eine aktuelle Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Die Studie analysiert die Tariftreueregelungen der Bundesländer und kommt zu einem ernüchternden Befund: Eine belastbare Stärkung der Tarifbindung ist empirisch nicht nachweisbar. „Mehr Regulierung bedeutet nicht automatisch mehr Tarifbindung, sondern in diesem Fall vor allem mehr Nachweise, mehr Formulare und noch mehr Bürokratie“, erklärt Gilka. „Was auf Länderebene nachweislich keine Wirkung entfaltet hat, nun auf Bundesebene zu wiederholen, ist nicht nur unverständlich – es grenzt an Realitätsverweigerung.“
Die Pressemitteilung können Sie hier abrufen.
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Gemeinsam für mehr Tempo im hessischen Straßenbau
BVMB engagiert sich in der Expertenkommission „Innovation im Straßenbau“
„Wir sind in dieser Expertenrunde bewusst unkonventionelle Wege gegangen. Die Ergebnisse zeigen, dass Expertinnen und Experten ohne Denkverbote erfolgreich zusammenarbeiten und eine belastbare, praxisnahe Grundlage für die Lösung zentraler Herausforderungen im Straßenbau schaffen können“, erklärten die Kommissionsmitglieder RA Jürgen Faupel, stellvertretender Präsident der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e. V. (BVMB), und Geschäftsführer M. Eng. Daniel Jonas. Hessen hat mit der Einsetzung der Expertenkommission gezielt neue Wege beschritten. Die nun vorliegenden Maßnahmen belegen, dass dieser Ansatz trägt und das Potenzial hat, über die Landesgrenzen hinaus Impulse zu setzen und Vorbildcharakter zu entfalten.
Die BVMB dankt den beteiligten Mitgliedsunternehmen ausdrücklich für ihre engagierte Mitarbeit.
Das Eckpunktepapier können Sie hier herunterladen.
Die Pressemitteilung können Sie hier abrufen.
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Update Nachhaltigkeitsregulatorik 2026
In den letzten Jahren sind in Brüssel und Berlin vielfältige Gesetze und Initiativen rund um Nachhaltigkeit mit direkten Auswirkungen auf die Wirtschaft, auch auf mittelständische Bauunternehmen entstanden. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat vor rund einem Jahr mit ihrem Vorstoß zum sogenannten Omnibus-Verfahren vorgeschlagen, mehrere dieser Regularien zu entschlacken, verschieben und für weniger Unternehmen verpflichtend zu machen. Nach längerer Diskussion haben im Dezember 2025 die EU-Kommission, Europäischer Rat und Parlament Entscheidungen getroffen. Die neuen Rahmenbedingungen für die Nachhaltigkeitsberichtspflicht (CSRD), EU-Taxonomie, europäisches Lieferkettengesetz (CSDDD) und Entwaldungsverordung (EUDR) stehen fest. Lediglich die Veröffentlichung im EU-Amtsblatt ist noch nicht erfolgt.
Für Mitgliedsunternehmen der BVMB bieten wir im Februar eine Online-Fragerunde zu diesen Themen mit Herrn Jens Kürten, Nachhaltigkeitsberater der BVMB, an. Die Veranstaltung findet am
Dienstag, 24. Februar 2026
in der Zeit von 11:00-12:00 Uhr,
per Microsoft-Teams
statt.
Das Rundschreiben der BVMB mit den Informationen und den Anmeldemodalitäten können Sie einsehen, nachdem Sie sich in dem geschützten Bereich angemeldet haben.
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Marktinformation DB InfraGO
Virtuelle Informationsveranstaltung am 18. März 2026
zum Projekt „ABS/NBS Karlsruhe–Basel, Streckenabschnitt 8A“
Die DB InfraGO AG hat uns darum gebeten, Sie auf eine aktuelle Marktinformation aufmerksam zu machen. Im Rahmen des Großprojektes ABS/NBS Karlsruhe–Basel, Streckenabschnitt 8A werden neben umfangreichen Bau- und Ausrüstungsleistungen auch BÜW-Leistungen sowie Planungsleistungen ausgeschrieben.
Das vollständige Rundschreiben können Sie einsehen, nachdem Sie sich angemeldet haben.
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„Erfolgreiches Bauen braucht leistungsfähige Auftraggeber!“
BVMB fordert mehr Professionalität bei Planungen und schnellere Entscheidungen
„Wenn wir Bauprojekte erfolgreich realisieren wollen, brauchen wir leistungsfähige Auftraggeber.“ Mit dieser klaren Botschaft wandte sich Martin Steinbrecher, Präsident der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e. V. (BVMB), beim Tag der mittelständischen Bauwirtschaft im Januar 2026 in Berlin an die Vertreterinnen und Vertreter unter anderem der DB InfraGO AG, der Autobahn GmbH und der DEGES. Aus Sicht der BVMB mangelt es insbesondere an kurzen Entscheidungswegen, verlässlichen Planungen sowie an einer professionellen und zügigen Bearbeitung von Rechnungen und Nachträgen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, müssten die öffentlichen Auftraggeber ihre Personalkapazitäten gezielt stärken, statt weiter abzubauen. Der Fachkräftemangel betreffe längst nicht mehr nur die mittelständischen Bauunternehmen, die untereinander und zunehmend auch mit Konzernen und Verwaltungen um qualifizierte Arbeitskräfte konkurrierten. Zwar ist die Fachkräftelücke nach ihrem Höchststand im Jahr 2022 auf aktuell 418.588 nicht besetzbare Stellen gesunken, dennoch zählt die Bauplanung und -überwachung weiterhin zu den fünf größten Engpassberufen auf Expertenniveau – über alle Unternehmensgrößen hinweg. Dies belegen aktuelle Ergebnisse in einer Studie des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA).
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Kommende Veranstaltungen
| 16. März 2026 16:00 - 17:30 Uhr 24. Sitzung AK BIM zwischen DEGES u. BVMB (digital) |
| 24. März 2026 12:00 - 13:00 Uhr Arbeitskreis Personal |
| 22. April 2026 09:00 - 15:30 Uhr AK Straße/Brücke |
| 11. Juni 2026 10:00 - 19:00 Uhr Sitzung des Führungskräfte-Netzwerk-Hochbau 2026 |
| 25. Juni 2026 11:30 - Uhr Netzwerk Junge Führungskräfte |


