„Erneute Nacht- und Nebelaktion zu Lasten der Bauwirtschaft“

BVMB kritisiert Reduzierung der KfW-Förderung durch Bundesregierung  

Bauherren und solche, die es eigentlich werden wollten, haben es aktuell nicht leicht: Die Zinsen steigen, die Preise für Baustoffe explodieren – und jetzt gab es auch noch einen erneuten Tiefschlag durch die Bundesregierung: Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat angekündigt, dass quasi mit sofortiger Wirkung die Förderprogramme der KfW-Bank gekürzt werden. Betroffen sind energieeffiziente Neubauten und energetische Sanierungen von privaten Gebäuden. Für sie gibt es künftig weniger Geld von der KfW. „Das ist erneut eine Nacht- und Nebelaktion des Wirtschaftsministeriums zu Lasten geplanter und projektierter Bauvorhaben“, kritisiert Michael Gilka, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB). Die Maßnahmen seien in der aktuellen Lage „kontraproduktiv“ und würden auch insbesondere die mittelständischen Bauunternehmen beeinträchtigen, so Gilka.

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„Nicht nur der Häuslebauer ist der große Verlierer“

BVMB kritisiert Zinspolitik der Banken und der KfW  

Jahrelang hatten die Banken über die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) geklagt – jetzt hat die EZB eine Trendwende hingelegt und den Leitzins von null auf 0,50 % erhöht. Während sich der Sparer freut, wohl bald wieder ein bisschen Zinsen auf seine Ersparnisse zu bekommen, sieht die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB) sehr viele Verlierer bei dieser Entwicklung: „Am härtesten trifft es die Erwerber von Wohneigentum und diejenigen, die aktuell ein Haus bauen wollen und sich bereits jetzt mit Darlehenszinsen zwischen 3 % bis 4 % konfrontiert sehen“, bringt es BVMB-Hauptgeschäftsführer Michael Gilka auf den Punkt. Dem nicht genug: „Auch die Bundesbauministerin wird eine der großen Verliererinnen sein - ihr ehrgeiziges Ziel von 400.000 Wohnungen pro Jahr wird sie nun erst recht nicht mehr erreichen können“, so Gilka.

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Bekenntnis für partnerschaftlichen Schienenbau

DB Netz AG und Bauwirtschaft unterzeichnen gemeinsame Erklärung

Ein Bekenntnis zur Zusammenarbeit in Sachen Fachkräftegewinnung, Verbesserung der Rahmenbedingungen, Produktivität und Innovation haben die Deutsche Bahn und Vertreter von Bauspitzenverbänden in einer gemeinsamen Erklärung abgegeben. Noch mehr partnerschaftliche Zusam-menarbeit soll den Bahnbau und die Umsetzung der Verkehrswende deutlich verbessern und fördern. Verbunden haben die Unterzeichner ihre Erklärung aber auch mit einem deutlichen Appell an die Politik und verweisen auf ihr Beschleunigungspaket Bahnbau aus dem Januar. „Eine Reaktion der Politik steht bis heute aus“. Die DB Netz AG und Bauunternehmen wünschen sich „schnelle und ernsthafte Fachgespräche zur Prüfung und Umsetzung dieser Vorschläge“. Adressat der Erklärung ist Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing (FDP).

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„Die Bauwirtschaft braucht für Fachkräftegewinnung dringend erleichterte Einwanderung“

BVMB fordert Hilfe der Politik und „Augenmaß“ beim Klimaschutz ein

„Der Fachkräftemangel ist eines der drängendsten Probleme in der Bauwirtschaft“, brachte es Martin Steinbrecher, Präsident der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB) auf den Punkt. Beim Tag der mittelständischen Bauwirtschaft in Bonn wies er darauf hin, dass man längst einen Punkt erreicht habe, an dem man inländische Arbeitnehmer „nicht mehr in ausreichendem Maß mit Geld und guten Worten überzeugen“ könne, ihr Glück in der Bauwirtschaft zu machen. Es brauche daher dringend neue Mechanismen der Fachkräfteeinwanderung. Steinbrecher betonte darüber hinaus das Engagement der Bauwirtschaft auch im Bereich des Klimaschutzes. Er appellierte allerdings an den Gesetzgeber, „die Relationen nicht aus den Augen zu verlieren.“

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Bauwirtschaft fordert erneut schnellere Planungen und Genehmigungen

BVMB-Präsident Steinbrecher appelliert an den Gesetzgeber

„Langwierige Planung- und Genehmigungsprozesse sind nach wie vor der „Flaschenhals“, der die Umsetzung von wichtigen Bauvorhaben für die deutsche Infrastruktur behindert. „Deswegen besteht sofortiger Handlungsbedarf auf Seiten des Gesetzgebers, für Rechtssicherheit bei der Beschleunigung zu sorgen“, unterstrich der Präsident der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB), Martin Steinbrecher. Im Rahmen des Tags der mittelständischen Bauwirtschaft in Bonn forderte er für den Verband ausreichende Kapazitäten und Ressourcen in der öffentlichen Bauverwaltung sowie Fortschritte bei der Digitalisierung. Er wies darauf hin, dass in den nächsten 20 Jahren in Deutschland allein über 100.000 Brücken in der für die Bürger und die Wirtschaft gleichermaßen wichtigen Verkehrsinfrastruktur erneuert werden müssten.

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