Pressemitteilungen
Auf dieser Seite finden Sie die veröfffentlichten Pressemitteilungen der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen zu allen baurelevanten Themen. Presseanfragen aller Art richten Sie bitte an den verantwortlichen Geschäftsführer Herrn RA Dirk Stauf oder per E-Mail an . Hochauflösende Fotos unserer Geschäftsführer für Artikel, Berichte und Interviews können Sie ebenfalls auf diesem Wege anfragen.
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Mehr Tempo für Deutschlands Verkehrswege – nur mit leistungsfähiger Verwaltung
BVMB begrüßt Infrastruktur-Zukunftsgesetz
Das Infrastruktur-Zukunftsgesetz hat seine erste Lesung im Deutschen Bundestag erfolgreich passiert. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) bezeichnete den Entwurf als „Gamechanger“ für schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren bei Straßen-, Schienen- und Wasserstraßenprojekten. Die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB) unterstützt diesen Ansatz ausdrücklich. BVMB-Hauptgeschäftsführer Michael Gilka spricht von einem „wichtigen Schritt in die richtige Richtung“. Intakte Verkehrswege seien das Rückgrat des Wirtschaftsstandorts Deutschland – vielerorts jedoch überlastet und sanierungsbedürftig. Schnellere, standardisierte Genehmigungen und klar geregelte Rechtsmittel seien daher eine zentrale Voraussetzung für mehr Umsetzungstempo. Dabei gehe es nicht um Abstriche beim Naturschutz, sondern um ein einheitliches, harmonisiertes Schutzniveau, das Planungssicherheit schafft, statt Projekte durch uneinheitliche Einzelfallregelungen auszubremsen. Entscheidend sei ein abgestimmtes Zusammenspiel mit flankierenden Regelwerken wie dem Umweltrechtsbehelfsgesetz und dem in Arbeit befindlichen Naturflächenbedarfsgesetz. Gleichzeitig betont der Verband: Beschleunigte Verfahren allein schaffen noch kein „Deutschlandtempo“. Leistungsfähige Verwaltungsstrukturen, ausreichende personelle Ressourcen und eine verlässliche Organisation sind die Grundvoraussetzungen für eine wirksame Infrastrukturpolitik.
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BVMB: Bundestariftreuegesetz verfehlt Ziel und treibt Bürokratiekosten weiter in die Höhe
Die von den Koalitionsspitzen erzielte Einigung zum Bundestariftreuegesetz löst in der Bauwirtschaft massive Kritik aus. Michael Gilka, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen (BVMB), reagiert mit deutlicher Verärgerung auf den erneuten Vorstoß: „Ein Bundestariftreuegesetz wird das erklärte Ziel des Bürokratieabbaus in eklatanter Weise konterkarieren und zugleich sein eigenes Kernanliegen – die Stärkung der Tarifbindung – klar verfehlen“, erklärt Gilka. Gerade in einer Phase, in der Unternehmen dringend Entlastung und verlässliche Rahmenbedingungen benötigen, sende die Politik damit ein falsches Signal – zudem völlig an der Realität vorbei. Zur Begründung verweist Gilka auf eine aktuelle Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Die Studie analysiert die Tariftreueregelungen der Bundesländer und kommt zu einem ernüchternden Befund: Eine belastbare Stärkung der Tarifbindung ist empirisch nicht nachweisbar. „Mehr Regulierung bedeutet nicht automatisch mehr Tarifbindung, sondern in diesem Fall vor allem mehr Nachweise, mehr Formulare und noch mehr Bürokratie“, erklärt Gilka. „Was auf Länderebene nachweislich keine Wirkung entfaltet hat, nun auf Bundesebene zu wiederholen, ist nicht nur unverständlich – es grenzt an Realitätsverweigerung.“
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Gemeinsam für mehr Tempo im hessischen Straßenbau
BVMB engagiert sich in der Expertenkommission „Innovation im Straßenbau“
„Wir sind in dieser Expertenrunde bewusst unkonventionelle Wege gegangen. Die Ergebnisse zeigen, dass Expertinnen und Experten ohne Denkverbote erfolgreich zusammenarbeiten und eine belastbare, praxisnahe Grundlage für die Lösung zentraler Herausforderungen im Straßenbau schaffen können“, erklärten die Kommissionsmitglieder RA Jürgen Faupel, stellvertretender Präsident der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e. V. (BVMB), und Geschäftsführer M. Eng. Daniel Jonas. Hessen hat mit der Einsetzung der Expertenkommission gezielt neue Wege beschritten. Die nun vorliegenden Maßnahmen belegen, dass dieser Ansatz trägt und das Potenzial hat, über die Landesgrenzen hinaus Impulse zu setzen und Vorbildcharakter zu entfalten.
Die BVMB dankt den beteiligten Mitgliedsunternehmen ausdrücklich für ihre engagierte Mitarbeit.
Das Eckpunktepapier können Sie hier herunterladen.
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„Erfolgreiches Bauen braucht leistungsfähige Auftraggeber!“
BVMB fordert mehr Professionalität bei Planungen und schnellere Entscheidungen
„Wenn wir Bauprojekte erfolgreich realisieren wollen, brauchen wir leistungsfähige Auftraggeber.“ Mit dieser klaren Botschaft wandte sich Martin Steinbrecher, Präsident der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e. V. (BVMB), beim Tag der mittelständischen Bauwirtschaft im Januar 2026 in Berlin an die Vertreterinnen und Vertreter unter anderem der DB InfraGO AG, der Autobahn GmbH und der DEGES. Aus Sicht der BVMB mangelt es insbesondere an kurzen Entscheidungswegen, verlässlichen Planungen sowie an einer professionellen und zügigen Bearbeitung von Rechnungen und Nachträgen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, müssten die öffentlichen Auftraggeber ihre Personalkapazitäten gezielt stärken, statt weiter abzubauen. Der Fachkräftemangel betreffe längst nicht mehr nur die mittelständischen Bauunternehmen, die untereinander und zunehmend auch mit Konzernen und Verwaltungen um qualifizierte Arbeitskräfte konkurrierten. Zwar ist die Fachkräftelücke nach ihrem Höchststand im Jahr 2022 auf aktuell 418.588 nicht besetzbare Stellen gesunken, dennoch zählt die Bauplanung und -überwachung weiterhin zu den fünf größten Engpassberufen auf Expertenniveau – über alle Unternehmensgrößen hinweg. Dies belegen aktuelle Ergebnisse in einer Studie des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA).
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Stagnation oder Aufbruch?
BVMB sieht deutsche Bauwirtschaft vor transformativen Veränderungen
Die mittelständische Wirtschaft in Deutschland steht weiterhin vor tiefgreifenden strukturellen und transformativen Veränderungen, zeigt jedoch zunehmende Stabilisierungstendenzen. „Gerade der Mittelstand spürt die Herausforderungen sehr deutlich, sieht darin aber auch Chancen. Die Lage hat sich gegenüber dem vergangenen Jahr verbessert. Offenbar ist eine – wenn auch niedrige – Talsohle erreicht, von der erste positive Impulse und eine schrittweise Stabilisierung ausgehen – auch dank des Sondervermögens“, erklärte Michael Gilka, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB), zur aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung. Die realen Bauinvestitionen sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich zurückgegangen, und auch für das laufende Jahr erwartet die Bundesregierung lediglich ein moderates Wachstum von rund 1 Prozent. Ursachen sind vor allem der Einbruch privatwirtschaftlicher Investitionen und eine anhaltende Investitionsschwäche infolge unzureichender Standortbedingungen. Allein durch kreditfinanzierte staatliche Investitionen lasse sich kein nachhaltiges Wirtschaftswachstum erzielen, solange strukturelle Defizite nicht konsequent behoben werden. Beim Tag der mittelständischen Bauwirtschaft am 26. Januar 2026 in Berlin verwies Gilka zudem auf gravierende Engpässe bei öffentlichen Auftraggebern wie der Autobahn GmbH und der Deutschen Bahn, denen es zunehmend an eigenen Planungskapazitäten mangele. Viele Projekte verharrten daher bereits im „Flaschenhals Planung“. Besonders dramatisch sei die Situation im Wohnungsbau: Instrumente wie der Bau-Turbo seien zwar hilfreich, kämen jedoch zu spät und griffen zu kurz. Das zentrale Problem bleibe, dass sich immer mehr Bauherren das Bauen schlicht nicht mehr leisten könnten.
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