Pressemitteilungen
Auf dieser Seite finden Sie die veröfffentlichten Pressemitteilungen der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen zu allen baurelevanten Themen. Presseanfragen aller Art richten Sie bitte an den verantwortlichen Geschäftsführer Herrn RA Dirk Stauf oder per E-Mail an . Hochauflösende Fotos unserer Geschäftsführer für Artikel, Berichte und Interviews können Sie ebenfalls auf diesem Wege anfragen.
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„Umschalten vom Ankündigungs- in Ausführungsmodus!“
1 Jahr Schwarz-Rot: Baupolitik bleibt hinter den Erwartungen zurück
Gut ein Jahr nach Amtsantritt der neuen Bundesregierung zieht die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e. V. (BVMB) eine erste Zwischenbilanz für die Baupolitik und das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen unter Leitung von Verena Hubertz (SPD) – mit ernüchterndem Ergebnis. „Die Bilanz fällt insgesamt enttäuschend aus“, resümiert BVMB-Hauptgeschäftsführer Michael Gilka. Zwar habe es eine Vielzahl ambitionierter und vielversprechender Ankündigungen gegeben, doch deren Umsetzung lasse weiterhin auf sich warten. „Es ist höchste Zeit, dass die Bundesregierung den Ankündigungsmodus verlässt und endlich ins Handeln kommt“, so Gilka. Der Wohnungsbau stecke unverändert im Krisenmodus, dringend benötigte Impulse im Bereich Bundesfernstraßen und Schieneninfrastruktur kämen nur schleppend an. Gleichzeitig verliere das Sondervermögen an Wirkungskraft, während der angekündigte „Bauturbo“ nach wie vor von überbordender Bürokratie und mangelnder Digitalisierung ausgebremst werde. „Wir brauchen endlich konkrete Fortschritte und Ergebnisse – was angekündigt ist, muss auch umgesetzt werden“, fordert Gilka und warnt vor wachsender Unsicherheit in der Bauwirtschaft bei anhaltendem Reformdruck.
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BVMB fordert mehr Konsequenz bei der Digitalisierung am Bau
Studie sieht weiteres Potenzial in der Bauwirtschaft
„Wir werden künftig am Bau mit weniger Menschen mehr leisten müssen. Produktivitätssteigerung ist damit keine Option, sondern eine Notwendigkeit für Baufirmen!“ Mit dieser Aussage bringt RA Jürgen Faupel, stellvertretender Präsident der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB), eine der zentralen Herausforderungen der Branche auf den Punkt: Während viele Branchen ihre Produktivität bereits durch digitale Technologien erhöhen konnten, bleibt die Wirkung der Digitalisierung am Bau vielfach hinter den Erwartungen zurück. Das hat eine Studie von PwC aktuell bestätigt. Nach Einschätzung der BVMB liegt die zentrale Herausforderung weniger in der Investitionsbereitschaft der Unternehmen als vielmehr in der konsequenten Umsetzung digitaler Prozesse. Entscheidend für eine nachhaltige Digitalisierung sind verlässliche Rahmenbedingungen und langfristige Planungssicherheit, damit Unternehmen Investitionen strategisch und dauerhaft verankern können. „Digitalisierung scheitert häufig nicht an der Technik, sondern an mangelnder Durchgängigkeit, unklaren Anforderungen und fehlenden Standards“, erklärt BVMB-Geschäftsführer Daniel Jonas. Dadurch würden digitale Prozesse in der Praxis immer wieder in konventionelle Abläufe zurückfallen“, so Jonas weiter.
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BVMB warnt vor anhaltendem Stop-and-Go im Straßenbau
Arbeitskreis des mittelständischen Spitzenverbands fordert mehr Planungssicherheit für Straßenbauunternehmen
Der Bund hat im vergangenen Jahr ein Sondervermögen aufgelegt, um die marode Infrastruktur in Deutschland zu modernisieren. Das „Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität“ umfasst 500 Milliarden Euro. „Unsere Mitgliedsbetriebe merken bis heute wenig bis gar nichts von dem Sondervermögen“, analysiert RA Jürgen Faupel, stellvertretender Präsident der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB). Der Arbeitskreis Straße/Brücke des Verbandes hatte in seiner Frühjahrstagung eine zunehmende Verwässerung der Finanzierung des Fernstraßenbaus beklagt. Zudem lehnte der Arbeitskreis sogenannte ÖPP-Projekte in ihrer bisherigen Ausgestaltung ab, bei denen ein Teil der Finanzierung zunächst auf die ausführenden Unternehmen verlagert wird. „Das ist in hohem Maße mittelstandsfeindlich“, kritisiert BVMB-Geschäftsführer Daniel Jonas derartige Vorgehensweisen.
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BVMB: „Das ist zwar schön, aber zu wenig!“
Bau-Spitzenverband fordert mehr Geld und bessere Rahmenbedingungen für den Bundesfernstraßenbau
Der Bund investiert nach den aktuellen Planungen im Jahr 2027 rund 100 Millionen Euro mehr in die Bundesfernstraßen als im Vorjahr. „Das ist zwar schön, aber deutlich zu wenig“, kommentiert RA Jürgen Faupel, stellvertretender Präsident der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB). Der Verband begrüßt zwar die Aufstockung der Finanzmittel trotz weniger Mauteinnahmen und politisch vereinbarter Ausgabenobergrenzen. Dennoch reicht der Etat nach Überzeugung der BVMB nicht aus für alle Projekte, die dringend umgesetzt werden müssten. „Der Bundeskanzler hat versprochen, dass alles gebaut werde, was baureif ist – dieses Versprechen wird die Bundesregierung nicht halten können“, verweist der Verbandsvertreter auf eine Finanzierungslücke von mindestens 12 Milliarden Euro für Baumaßnahmen an Autobahnen und Bundesstraßen. „Wir wirtschaften damit unsere Infrastruktur weiter runter bis zum großen Verkehrskollaps“, warnt BVMB-Geschäftsführer Daniel Jonas. Das „Comeback der Infrastruktur“ wie es der Bundesverkehrsminister im Bundestag mit dem Infrastruktur-Zukunftsgesetz verband, bleibt nach Auffassung des Verbandes aus, wenn es keinen konsistenten und aufeinander abgestimmten Rechts- und Planungsrahmen mit klaren Prioritäten gibt.
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BVMB beklagt „nie dagewesenes Bürokratiemonster“
Verband kritisiert in Kraft getretenes Bundestariftreuegesetz
Zum Tag der Arbeit am 1. Mai haben sich für die Bauwirtschaft erhebliche Änderungen ergeben: Weite Teile des Bundestariftreuegesetzes sind in Kraft getreten. Bei Bauaufträgen des Bundes, der Deutschen Bahn oder der Autobahn GmbH ab 50.000 Euro werden Bauunternehmen künftig aufwändig die Entlohnung ihrer Mitarbeitenden inklusive tariflicher Löhne und Zuschläge, den Mindesturlaub, Höchstarbeitszeiten und Pausen nachweisen müssen. Scharfe Kritik kommt von Michael Gilka, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V.: Das neue Gesetz sei „ein nie dagewesenes Bürokratiemonster“, das Auftragnehmer und Auftraggeber gleichermaßen überfordern werde. Besonders das künftig geforderte „Tariftreueversprechen“, das Bauunternehmen auf Verlangen öffentlicher Auftraggeber abgeben müssen, bewertet er als derzeit kaum kalkulierbar. Gilka warnt in diesem Kontext vor den praktischen Folgen für die Branche: „Mehr Bürokratie, mehr Risiken, weniger Angebote – das Bundestariftreuegesetz konterkariert die angestrebte Entbürokratisierung und schwächt den Mittelstand spürbar.“ Damit drohe nicht nur eine zusätzliche Belastung für Unternehmen, sondern auch eine Einschränkung von Wettbewerb und Angebotsvielfalt bei öffentlichen Bauprojekten.
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