Neuwahlen Vorstand BVMB
Vertrauensbeweis für Präsidium und Beirat der BVMB

Neue Beiräte unterstützen die Verbandsführung

Martin Steinbrecher bleibt Präsident der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen (BVMB). Die Mitgliederversammlung bestätigte ihn eindrucksvoll einstimmig im Amt. Auch das übrige Präsidium und der Beirat wurde ohne jede Gegenstimme wiedergewählt. Neu im Amt sind vier Mitglieder des Beirats.

Es war eine eindrucksvolle Bestätigung für die geleistete Arbeit in der ablaufenden Wahlperiode, die die Mitgliederversammlung der BVMB in Bonn ihrer Führungsspitze ausstellte. Alle bisherigen Mandatsträger in Präsidium und Beirat wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. An der Spitze der Bundesvereinigung bleibt Martin Steinbrecher. Er ist seit zwei Jahren in dieser Funktion und Geschäftsführer der Martin Steinbrecher GmbH in Wittmund. Als Stellvertretender Präsidenten unterstützt ihn Jürgen Faupel (Strassing GmbH, Bad Soden-Salmünster), sowie die Vizepräsidenten Alexander Falkenhahn (KAF Falkenhahn Bau AG, Kreuztal), Marcus Herwarth (Leonhard Weiss GmbH & Co. KG, Satteldorf) und Philipp P. Gross (Peter Gross Bau Holding GmbH, St. Ingbert). Das Präsidium komplettieren Wolfgang Hörnig (Adam Hörnig Baugesellschaft mbH & Co. KG, Aschaffenburg), Hans-Georg Stutz (Stutz GmbH Tief- und Straßenbau, Kirchheim-Kemmerode) und Johannes von der Linde (Ludwig Freytag GmbH & Co. KG, Oldenburg).

Ein 20-köpfiger Beirat komplettiert die Verbandsführung. 16 Mitglieder aus mittelständischen Baufirmen aus dem gesamten Bundesgebiet stellten sich zur Wiederwahl und wurden ebenso einstimmig im Amt bestätigt. Dies sind Thomas Echterhoff, Gereon Frauenrath, Christian Grochtmann, Lars Peter Hausmann, Isanthe Heberger-Demel, Martin Holfelder, Johann Jaeger, Jörg Kranz, Jens Krüger, Marie Erika Kühner, Ansgar Langemeyer, Dr. Andreas Mainka, Christoph Mueller, Jürgen Rannacher, Dr. Martin Werner und Stefan Winhauer.

Vier Vertreter aus mittelständischen Bauunternehmen wurden neu in den BVMB-Beirat gewählt: Peter Krauss (Hasselmann GmbH), Frank Steffens (Brüninghoff GmbH & Co. KG), Jürgen Rannacher (VSTR AG) und Moritz Willke (Willke rail construction GmbH & Co. KG). Sie rücken für vier verdiente Beiratsmitglieder nach, die aus dem Gremium ausschieden. Die Mitgliederversammlung bescheinigte der BVMB-Geschäftsführung mit Hauptgeschäftsführer Michael Gilka und Geschäftsführer Dirk Stauf eine erstklassige Verbandsleistung und eine außerordentliche wirtschaftliche Haushaltsführung.

 

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Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e. V. (BVMB): Rahmenbedingungen für Mittelstand verbessern!

Rund 600 Vertreter aus der Bauwirtschaft und der öffentlichen Hand haben sich zum Neujahrsempfang der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen in Bonn getroffen. Der im Amt bestätigte BVMB-Präsident Martin Steinbrecher nutzte die Gelegenheit zu einer Situationsanalyse und zu konkreten Forderungen des Baumittelstands an die Politik. Neben einer klaren Strategie für den Wohnungsbau, den Breitbandausbau und zur Gewinnung erneuerbarer Energien seien auch eine Verbesserung des Fachkräftezuwanderungsgesetzes und eine Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes erforderlich. Nur so könne der Fachkräftemangel wirksam bekämpft werden. Im Bereich der Infrastruktur bedürfe es einer ganzheitlichen Mobilitätsstrategie.

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Abb.: (v.l.n.r.) Michael Gilka, HGF der BVMB; Andreas Scheuer, MdB, Bundesverkehrsminister; Martin Steinbrecher, Präsident der BVMB

„Die mittelständische Bauwirtschaft hat eine überragende Kompetenz im Planen, Bauen und dem Erhalt von Bauprojekten aller Größenordnungen. Sie besitzt das Know-How für alle technischen Fachgewerke und kann qualifiziert, innovativ, qualitäts- und termingerecht auch große Lose ausführen – und das mindestens genauso schnell wie Großkonzerne“, unterstrich BVMB-Präsident Martin Steinbrecher die herausragende Bedeutung mittelständischer Baufirmen für die deutsche Wirtschaft. Er betonte auch deren Rolle als verlässlicher und fairer Arbeitgeber, der ebenso intensiv in allen Arbeitsbereichen der Bauwirtschaft ausbilde und „mit hoher sozialer Kompetenz“ zu seiner Belegschaft stehe.

Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e. V. (BVMB) unterstützt die StarkeSchiene in Deutschland

Bund und DB AG haben größtes Modernisierungsprogramm für das Schienennetz unterzeichnet.

Bereits im November 2019 ist die dritte Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung LuFV III durch die zuständigen Gremien des Deutschen Bundestages beschlossen worden. Heute wurde sie durch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, den Vorstandsvorsitzenden der DB AG Richard Lutz sowie DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla im Beisein von Bundesfinanzminister Olaf Scholz auch unterzeichnet. Insgesamt 86,2 Milliarden Euro werden damit in den nächsten zehn Jahren für den Erhalt und die Modernisierung des deutschen Eisenbahnnetzes zur Verfügung stehen.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer spricht insoweit von einem „glänzenden Zeitalter der Bahn“. Die starke Schiene, ein leistungsfähiges, hochwertiges Netz sei Grundlage für den aktiven Klimaschutz im Verkehr.

DB-Infrastrukturvorstand Ronald Profalla hebt hervor „Wir machen die Schiene richtig stark. Die neue Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung ist das Fundament für mehr Qualität und Stabilität im Bahnverkehr. Es ist der Auftakt für eine Modernisierungsoffensive im deutschen Schienennetz, wie es sie in diesem Umfang noch nie gegeben hat. Wir arbeiten eng mit der Bauindustrie zusammen. Gemeinsam können wir nun einen viel längeren Zeitraum planen und damit Kapazitäten sichern. Das ist ein enormer Gewinn.“

Mit Zufriedenheit und einer klaren Forderung reagiert die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen (BVMB) auf diese Botschaften zum Inkrafttreten der LuFV III. Bereits seit Anfang 2019 laufen dazu intensive Gespräche mit der Deutschen Bahn AG auf oberster Führungsebene im Rahmen einer Zukunftsinitiative Bahnbau. Seitdem werden Maßnahmen entwickelt, die entsprechende Möglichkeiten bieten, die Produktivität zu erhöhen und schneller zu bauen. „Wir erwarten von der Deutschen Bahn AG, dass diese Maßnahmen im DB Konzern konsequent umgesetzt werden“ fordert in diesem Zusammenhang der BVMB-Hauptgeschäftsführer Michael Gilka.

„Die Bauwirtschaft habe jetzt klare Signale“, begrüßt Gilka die Vereinbarung, „allerdings sind jetzt weitere konkrete Schritte zur Umsetzung nötig, damit die LuFV den gewünschten Erfolg bringt. Die Politik muss zügig den Flaschenhals Planung und Genehmigung aufweiten und hier effektiv für Beschleunigung sorgen.“

 

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Bauaussichten 2020

Mittelständische Bauwirtschaft geht optimistisch in das Baujahr 2020        

Die deutsche Bauwirtschaft und insbesondere die mittelständischen Bauunternehmen können auf ein gutes Baujahr 2019 zurückblicken. Erneut konnten die Unternehmen die Umsätze steigern und die Zahl der Beschäftigten erhöhen. Die deutsche Bauwirtschaft ist damit auch die Konjunkturlokomotive in Deutschland. Allen Unkenrufen zum Trotz hat die Bauwirtschaft auch die Kapazitäten zur Verfügung gestellt, um der gestiegenen Nachfrage nach Bauleistungen gerecht zu werden. Bestes Beispiel dafür ist das 875-Brücken-Programm der DB Netz AG, das im November des vergangenen Jahres allein mit 275 im Jahr 2019 fertiggestellten Eisenbahnbrücken pünktlich umgesetzt werden konnte. Das Beispiel zeigt zudem eindrucksvoll, dass Kapazitäten dann von der Bauwirtschaft zur Verfügung gestellt werden, wenn für die Unternehmen eine detaillierte Transparenz über das Bauprogramm vorliegt und damit Planungssicherheit besteht. Eine wünschenswerte Blaupause aus Sicht der BVMB auch für andere Auftraggeber.

VOB/A bleibt erhalten – Reaktion BVMB
BVMB begrüßt Fortbestand der VOB/A

Die VOB/A bleibt erhalten – das hat die Arbeitsgruppe zur Prüfung der Vereinheitlichung des Vergaberechts jetzt beschlossen. Die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen (BVMB) begrüßt diese Entwicklung ausdrücklich. Sie hat sich für die Mittelständler in der Bauwirtschaft in der Arbeitsgruppe von Anfang an dagegen gewehrt, die klaren und erprobten Regelungen der VOB/A zugunsten einer Vermengung mit der Unterschwellenvergabeverordnung (UVgO) und der Vergabeverordnung (VgV) aufzugeben. „Damit bleibt das bewährte System erhalten, und die mittelständischen Baufirmen haben die notwendige Rechtssicherheit“, kommentiert BVMB-Geschäftsführer Dirk Stauf die Entwicklung.  

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