Pressemitteilungen
Auf dieser Seite finden Sie die veröfffentlichten Pressemitteilungen der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen zu allen baurelevanten Themen. Presseanfragen aller Art richten Sie bitte an den verantwortlichen Geschäftsführer Herrn RA Dirk Stauf oder per E-Mail an . Hochauflösende Fotos unserer Geschäftsführer für Artikel, Berichte und Interviews können Sie ebenfalls auf diesem Wege anfragen.
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Kommunale Infrastruktur am Limit: Ohne Planung, Förderung und Personal geht nichts
BVMB fordert mehr Finanzhilfen von Bund und Ländern für Städte und Gemeinden
Schlaglöcher, breite Risse und holprige Straßen – vielerorts zeigt sich ein zunehmend maroder Zustand der kommunalen Infrastruktur. Nicht nur Straßen und Brücken, auch Schulen, Verwaltungsgebäude und ganze Kanalsysteme sind dringend sanierungsbedürftig. Dennoch werden nur wenige Bauaufträge vergeben. „Der Sanierungsstau wächst von Jahr zu Jahr, während die finanzielle Leistungsfähigkeit vieler Kommunen gleichzeitig schrumpft. Das bereitet uns große Sorgen“, betont RA Jürgen Faupel, stellvertretender Präsident der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB). Laut dem aktuellen KfW-Kommunalpanel erreichte der Investitionsrückstand der Kommunen 2025 mit 215,7 Milliarden Euro einen neuen Höchststand. Diese Entwicklung trifft insbesondere mittelständische Bauunternehmen hart: Obwohl der Bedarf riesig ist, bleiben wichtige Projekte aus – und damit auch die Aufträge jener Auftraggeber, die für den Baumittelstand traditionell von zentraler Bedeutung sind.
Die Pressemitteilung können Sie hier abrufen.
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Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Baujahr 2026
Hauptgeschäftsstelle über die Feiertage und zwischen den Jahren geschlossen
Die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e. V. (BVMB) wünscht Ihnen geruhsame Feiertage, ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest im Kreise ihrer Familien und einen guten Rutsch in ein gesundes und glückliches neues Jahr 2026.
➡️ Die Hauptgeschäftsstelle ist über die Feiertage und den Jahreswechsel vom 📅 22. Dezember 2025 bis zum 2. Januar 2026 geschlossen. Ab dem 5. Januar 2026 sind wir für Sie, wie gewohnt zu den Geschäftszeiten wieder erreichbar.
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16 Verbände fordern sofortige Novelle der Ersatzbaustoffverordnung
Schreiben an Bundesumweltminister Schneider
16 Verbände der Bau-, Baustoff- und Kreislaufwirtschaft fordern in einem Schreiben an Bundesumweltminister Carsten Schneider die Novellierung der Ersatzbaustoffverordnung (ErsatzbaustoffV) schon im ersten Quartal 2026. Dabei sollen die konsensfähigen Maßnahmen im Vordergrund stehen, die bereits im Planspiel 2.0 zur ErsatzbaustoffV des Umweltbundesamts (UBA) im Sommer 2025 gemeinsam erarbeitet wurden und als „low-hanging fruits“ in den UBA-Zwischenbericht vom 7. November 2025 zur Evaluierung und Weiterentwicklung der Regelungen der ErsatzbaustoffV eingeflossen sind.
Die Pressemitteilung der beteiligten Verbände können Sie hier abrufen.
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BVMB warnt vor ÖPP-Projekten im Fernstraßenbau
Verband beklagt Mittelstandsfeindlichkeit
Im Bundesfernstraßenbau wird aktuell der Ruf nach ÖPP-Projekten (Öffentlich-Private Partnerschaft) wieder lauter. Dabei baut der Bund nicht mehr selbst, sondern ein privater Partner übernimmt für einen festgelegten Streckenabschnitt Planung, Bau, Erhaltung und Betrieb sowie die Finanzierung des Projekts für in der Regel 30 Jahre. Kritik kommt dazu vom Arbeitskreis Straße/Brücke der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB): „Das ist aus unserer Sicht der falsche Weg!“, kritisiert der stellvertretende Präsident der BVMB, RA Jürgen Faupel. Nicht umsonst hätten der Bundesrechnungshof und der Europäische Rechnungshof diese Modelle immer wieder beanstandet. „Wir brauchen stattdessen eine realitätsnahe und bedarfsgerechte Finanzausstattung durch den Bund. Gerade die sehen wir momentan aber nicht“, macht Faupel deutlich. Dem Verband stößt insbesondere auf, dass ÖPP „mittelstandsfeindlich“ sei: „ÖPP im Bundesfernstraßenbau verhindert einen breiten Wettbewerb. Solch große Projektvolumen können aufgrund der Finanzierungsanforderungen und Risiken nur Großkonzerne anbieten. Ausgerechnet Mittelständler als tragende Säule des Straßenbaus in Deutschland haben dabei das Nachsehen."
Die Pressemitteilung der BVMB können Sie hier abrufen.
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Baufreigaben: Hoffnungsschimmer im Straßenbau – Unsicherheit bleibt
Arbeitskreis Straße/Brücke der BVMB fordert Versprechen des Bundeskanzlers ein
Die Lage ist angespannt im Straßen- und Brückenbau. Es fehlen Ausschreibungen von Projekten – trotz Versprechungen der Bundesregierung. Entsprechend deutlich war die Kritik im Arbeitskreis Straße/Brücke der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB). Rund 100 Vertreterinnen und Vertreter von Straßen- und Brückenbauunternehmen hatten sich in Frankfurt/Kelsterbach zu ihrer Herbsttagung getroffen. „In der Branche herrscht mit Blick auf die seit Monaten unzureichenden Bauausschreibungen erhebliche Unsicherheit. Laut Bundeskanzler Merz sollte alles, was baureif ist, auch gebaut werden. Bis jetzt spüren wir wenig davon und tun uns noch schwer damit, auf diese Ankündigung zu vertrauen!“, kritisierte der stellvertretende Präsident der BVMB, RA Jürgen Faupel. Auch BVMB-Geschäftsführer Daniel Jonas sah Handlungsdruck: „Wir könnten längst mehr bauen, aber unser Potenzial bleibt teilweise ungenutzt.“ Die Zusagen der Politik seien wichtig, doch derzeit scheinen sie nicht bei den Projekten anzukommen. Die kürzlich erteilten Baufreigaben durch Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hält der Arbeitskreis für ein erstes positives Signal – aber es darf kein Strohfeuer bleiben, sondern braucht Kontinuität und Verlässlichkeit.
Die Pressemitteilung der BVMB können Sie hier abrufen.

