Materialengpässe am Bau: Baustoffe werden knapp

BVMB appelliert an die Fairness der Auftraggeber

Die Baustoffe werden aktuell nicht nur immer teurer, sondern entpuppen sich auch als Preistreiber bei den Baupreisen. Die Bauunternehmen stellen aktuell fest, dass Baumaterialien zurzeit auch immer knapper werden. „Vor allem Stahl, aber auch PE-Materialien sind zurzeit nur sehr eingeschränkt verfügbar“, läutet Michael Gilka die Alarmglocken. Der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB) hat derartige Lieferengpässe auch bei Holz feststellen müssen. Er appelliert an die Auftraggeber, durch Stoffpreisgleitklauseln auch auf der Vergütungsseite faire Partner der Bauwirtschaft zu sein. Den Bauunternehmen empfiehlt er eine offene Kommunikation mit den Auftraggebern über die Engpässe bei den Zulieferern.

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„Nicht der Gewinn, sondern die Kosten steigen!“

BVMB identifiziert Preistreiber am Bau

Die Baupreise steigen weiter – hinweg über alle Bereiche, vom Straßenbau über den Wohnungsbau bis zum Ingenieurbau. Welche Ursachen hat dieser Trend? Die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB) ist dieser Frage nachgegangen und hat eine Auswertung statistischer Preisdaten erstellt. „Es ist nicht etwa so, dass sich die Bauunternehmen mehr und mehr die eigenen Taschen vollstopfen würden“, bringt es BVMB-Hauptgeschäftsführer Michael Gilka auf den Punkt. Die Umsatzrendite der Bauwirtschaft liege seit zehn Jahren stabil bei rund sechs Prozent. Schuld an den gestiegenen Baupreisen sei vielmehr die Kostenseite. Vor allen Personal- und Materialkosten spielten dabei eine Rolle. Hinzu kämen zunehmende Energiekosten, die CO2-Besteuerung und eine erhebliche Steigerung der Entsorgungskosten.

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Erfolgreiches Baukindergeld: Verbände fordern zielgenaue Fortführung

Ein breites Verbändebündnis aus den Bereichen Familien-, Kommunal-, Bau- und Wohnungspolitik sowie dem Verbraucherschutz fordert eine Verstetigung des Baukindergeldes über diese Legislaturperiode hinaus, nachdem die gesetzliche Förderung zum 31.03.2021 ausgelaufen ist.

(Berlin/Bonn/Mönchengladbach/Stuttgart). „Das Baukindergeld ist eine Erfolgsgeschichte. Eine zielgenaue Fortführung ist unerlässlich“, betonen acht Verbände in einer gemeinsamen Erklärung. Auch in Zukunft müssen Familien bei der Bildung von Wohneigentum – und damit auch nachhaltige Wohnstrukturen außerhalb der großen Städte – unterstützt werden. 

Die Zahlen zeigen: Ungeachtet der Kritik hat sich das Baukindergeld bewährt. 310.000 Familien haben einen Antrag auf Förderung gestellt – trotz Corona-Pandemie. Das übertrifft auch die Erwartungen der Bundesregierung, die bei Einführung im September 2018 mit 200.000 Anträgen gerechnet hat.

„Wer ein Haus baut oder saniert, schafft Zukunft. Vor allem junge Familien mit kleinen Kindern werden durch das Baukindergeld bei der Eigenheimbildung gefördert“, so die Verbände. Mehr als die Hälfte der Antragsteller hat Kinder unter vier Jahren. Dreiviertel der Familien haben ein Bruttojahreseinkommen von unter 50.000 Euro. Aus Sicht der Verbände ist das Baukindergeld eine wirk-same und an den Bedürfnissen von Familien orientierte Leistung. Gleichzeitig ist es eine wertvolle Unterstützung bei der Gesamtfinanzierung eines Immobilienkaufs.

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„Erweiterte Ruhezeit zu Ostern“

BVMB sieht keinen Anlass für einen Lockdown an Gründonnerstag und Ostersamstag in der Bauwirtschaft

„Welche Auswirkungen dadurch auf die Betriebe der Bauwirtschaft an Ostern zukommen, lässt die Bundesregierung bis zur Konkretisierung der Regelungen in den kommenden Tagen offen. Diese unklare Informationslage führt zu großen Irritationen bei den Bauunternehmen“, betont Michael Gilka, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e. V. (BVMB).

Die Ankündigung dieser Regelung schafft vor allem deshalb Verunsicherung in der Branche, da sie einen erheblichen Interpretationsspielraum lässt. So steht offen die Befürchtung im Raum, dass auch die Baubetriebe und damit alle Baustellen in Deutschland in dieser erweiterten Ruhezeit stillstehen könnten, zumal sich bereits einzelne Ministerpräsidentinnen und -präsidenten dahingehend zitieren lassen, dass die Ruhetage auch für Betriebe und Unternehmen gelten müssten.

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Branchenlösung Bitumen beim Heißeinbau von Walz-  und Gussasphalt

Die Walz- und Gussasphaltverarbeitende Branche stand im November 2019 vor einer Mammutaufgabe. Der Ausschuss für Gefahrstoffe hatte einen sehr niedrigen Arbeitsplatzgrenzwert für Dämpfe und Aerosole, die bei der Heißverarbeitung von Destillations- und Air-Rectified Bitumen entstehen, neu festgelegt. Eine 5-jährige Übergangsfrist bis 31.12.2024 wurde nur unter der Maßgabe gewährt, dass eine Branchenlösung gemeinsam mit der BG BAU und der IG BAU erarbeitet wird.

Nun liegt die Branchenlösung vor. Darauf haben sich die im Koordinierungsausschuss Bitumen vereinten Verbände HDB, ZDB, BVMB, DAV, BGA und VDMA sowie die BG BAU und IG BAU geeinigt.

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Die Branchenlösung können Sie hier einsehen.

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