Pressemitteilungen
Auf dieser Seite finden Sie die veröfffentlichten Pressemitteilungen der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen zu allen baurelevanten Themen. Presseanfragen aller Art richten Sie bitte an den verantwortlichen Geschäftsführer Herrn RA Dirk Stauf oder per E-Mail an . Hochauflösende Fotos unserer Geschäftsführer für Artikel, Berichte und Interviews können Sie ebenfalls auf diesem Wege anfragen.
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Beton bröckelt, Bürokratie bremst – Bauwirtschaft will endlich loslegen
84 Prozent der befragten Unternehmen sieht sich durch Infrastrukturmängel in ihrer Geschäftstätigkeit beeinträchtigt
Unzuverlässiger Bahnverkehr, marode Straßen, plötzliche Brückensperrungen – die Qualität und insbesondere die Zuverlässigkeit des Straßen- und Schienennetzes in Deutschland nehmen immer mehr ab. Inzwischen 84 Prozent der Unternehmen in Deutschland sehen sich dadurch regelmäßig in ihrem Geschäftsbetrieb beeinträchtigt. Das ergab eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e.V. (IW) und spricht von einem „Alarmzeichen für den Standort Deutschland“. Das ruft die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB) auf den Plan: „Wir fordern seit Jahren immer und immer wieder mehr Tempo und eine tragfähige und nachhaltige Strategie für den Ausbau und die Modernisierung der Infrastruktur in Deutschland“, weist BVMB-Hauptgeschäftsführer Michael Gilka auf die Position der Bauwirtschaft hin. „Die Bauunternehmen stehen bereit und warten auf die Umsetzung der angekündigten Aufträge“, betont Gilka. „Vom Sondervermögen ist noch nichts in konkreten Projekten angekommen. Wir brauchen ein echtes Staatsmodernisierungsprogramm, das Deutschland strukturell wieder nach vorne bringt“, fordert er.
Die Pressemitteilung der BVMB können Sie hier abrufen.
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Verbände loben geplante Staatsmodernisierung
„Bürokratie-Abbau-Paket Schiene“ für Bundesverkehrsminister vorgelegt
Verbände und Institutionen halten sich regelmäßig nicht mit Kritik an der Politik zurück. Diesmal aber kommt ausdrückliches Lob von namhaften Vertreterinnen und Vertretern von Spitzenverbänden der „Wertschöpfungskette Schiene“: „Wir begrüßen die geplanten Maßnahmen der Bundesregierung und der Länder zum Bürokratieabbau und zur Digitalisierung außerordentlich“, schreiben acht Institutionen in einem Brief an Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU). Darunter sind Verbände wie die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V., der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V., der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e. V., der Verband der Bahnindustrie in Deutschland e. V. und das Deutsche Verkehrsforum e. V., aber auch der Vorstand der Deutschen Bahn AG. Sie bieten gemeinsam ihre Unterstützung bei der Umsetzung an und unterbreiten dem Minister mit einem „Bürokratie-Abbau-Paket Schiene“ konkrete Vorschläge für Maßnahmen vor, die sie für wichtig und hilfreich halten.
Die Pressemitteilung der BVMB können Sie hier abrufen.
Zum Bürokratie-Abbau-Paket-Schiene gelangen Sie hier.
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BVMB: Bau-Turbo löst die Krise im Wohnungsbau nicht allein
Verband mahnt erneut neue Förderprogramm für Bauherrn an
Der Bundestag hat den „Bau-Turbo“ gezündet: In seiner Sitzung am vergangenen Donnerstag, 9. Oktober 2025, hat das Parlament das „Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung“ beschlossen. Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) verspricht sich davon eine deutliche Stimulation im Wohnungsbau. Verfahren würden vereinfacht, Hürden abgebaut und Projekte könnten schneller umgesetzt werden. Konkret können Kommunen in Deutschland jetzt schneller Baugenehmigungen erteilen. „Das ist grundsätzlich eine sehr gute Entscheidung“, attestiert Michael Gilka, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB). Er warnt aber zugleich vor zu viel Euphorie. „Das ist maximal ein erster Schritt, aber damit der Wohnungsbau wirklich wieder in die Gänge kommt, braucht es viel mehr und ganz andere Maßnahmen“. Der Verband fordert in diesem Zusammenhang erneut insbesondere finanzielle Anreize für potenzielle Bauherren und Investoren durch entsprechende schlagkräftige Förderprogramme und eine Vereinfachung der überbordenden Regelwerke für das Bauen.
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BVMB begrüßt Impulse aus „Wachstumsagenda für Deutschland“
„Regulierungsinfarkt stoppen – Bürokratieabbau ist Voraussetzung für Investitionen und Innovationen“
Die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB) begrüßt das neue Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz „Eine Wachstumsagenda für Deutschland“ als klaren Weckruf an die Politik. „Das Gutachten benennt endlich offen, was viele Unternehmen seit Jahren erleben: Überregulierung, Bürokratie und kleinteilige Eingriffe bremsen Wachstum, Innovation und Investitionen in Deutschland“, erklärt BVMB-Hauptgeschäftsführer Michael Gilka. Um eine resiliente, zukunftsfähige Wirtschaft zu schaffen, fordert der Verband, die Empfehlungen des Beirats rasch umzusetzen und in eine praxisnahe Reformagenda zu überführen. Eine solche Agenda müsse Bürokratie abbauen, unternehmerische Freiräume schaffen und Investitionen erleichtern. Nur so könne Deutschland seine wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit stärken und auf Krisen, Transformationsprozesse und den internationalen Wettbewerb besser reagieren. „Wir brauchen einen echten Befreiungsschlag – weg vom Regulierungsinfarkt, hin zu einer innovationsfreundlichen und widerstandsfähigen Wirtschaftsordnung“, so Gilka.
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Ergebnisse des Koalitionsausschuss: Anspruch und Wirklichkeit bei der Verkehrsfinanzierung
Hauptgeschäftsführer Michael Gilka zu den Reformplänen im Bereich des Verkehrsträgers „Straße“
„Alles, was baureif ist, wird auch gebaut“ – so lautet das heutige Versprechen der Koalition. Die BVMB begrüßt ausdrücklich die zusätzlichen 3 Milliarden Euro, die der Straße bis 2029 zusätzlich zur Verfügung stehen sollen. Ebenso positiv werten wir die Erweiterung der Zweckbestimmung und die dadurch entstehenden Spielräume im Einzelplan 12. Ein wichtiger Anstoß für die unterfinanzierten Bundesfernstraßen ist damit erfolgt. Zwischen politischer Ankündigung und praktischer Umsetzung darf jedoch nicht länger eine wachsende Lücke klaffen – die Mittel müssen jetzt endlich zügig in die Projekte fließen.
Denn: Noch immer gibt es keine nennenswerten Ausschreibungen im Bereich der Autobahn, obwohl die Aufhebung des Ausschreibungsstopps bereits vor zwei Monaten angekündigt wurde.
Der erst kürzlich genannte zusätzliche Bedarf von 15 Milliarden Euro im Bereich der Bundesfernstraßen wurde nach Prüfung auf nur 3 Milliarden Euro zusammengeschrumpft. „Es ist schwer nachvollziehbar, dass zunächst Dutzende Projekte mangels gesicherter Finanzierung gestrichen werden sollen und kurz darauf dann doch wieder mit deutlich weniger Mitteln in Aussicht gestellt werden. Dieses Hin und Her lässt Seriosität vermissen! Der Mittelstand braucht klare Entscheidungen und Verlässlichkeit“, so der Hauptgeschäftsführer der BVMB, Michael Gilka.
Ein weiterer Reformpunkt der Koalition ist die angestrebte Kreditfähigkeit der Autobahn GmbH, die wir ebenfalls begrüßen. Die angekündigte Nutzung von Öffentlich-Privaten Partnerschaften (ÖPP) sehen wir hingegen weiterhin kritisch: Bei der Ausgestaltung solcher Modelle muss sichergestellt sein, dass das diese auch mittelstandsgerecht ausgestaltet sind. Frühere ÖPP-Projekte waren „mittelstandsfeindlich“. Der Bundesrechnungshof und der Europäische Rechnungshof hatten vor mehreren Jahren ausdrücklich vor dieser Beschaffungsvariante gewarnt, einen unzureichenden Wettbewerb festgestellt und die Wirtschaftlichkeit von ÖPP-Projekten im Bundesfernstraßenbau negiert. Ein Ausweg wäre, die Finanzierung der ÖPP- Projekte in der Hand des Bundes zu lassen und nicht an Private zu übergeben, z. B. über Verkehrsinfrastrukturfonds.

