Mehr Planungssicherheit bei öffentlichen Projekten

Über 400 Bauunternehmer beim Tag der mittelständischen Bauwirtschaft

„Wir müssen gemeinsam für schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren und für mehr Fachkräfte kämpfen. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass die Politik das schon alleine macht!“ Deutliche Worte fand die nordrhein-westfälische Verkehrsministerin Ina Brandes (CDU) beim Tag der mittelständischen Bauwirtschaft der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB) am 30. Mai 2022 in Bonn. Das war Balsam auf die Seele der Vertreter von über 400 Baufirmen aus ganz Deutschland, die derzeit massiv zu kämpfen haben mit explodierenden Baustoffpreisen und Problemen mit den Lieferketten und der Materialbeschaffung. Der parlamentarische Staatssekretär des Bundesministers für Digitales und Verkehr, Oliver Luksic (FDP), hatte ebenso gute Nachrichten für die Straßenbauer mitgebracht. Er versprach ausreichend Aufträge im Bundesfernstraßenbau, räumte aber zugleich ein, dass der Bund mit der Planung für Projekte hinterherhinke. Schnellere Planung- und Genehmigungsverfahren sowie Auffangregelungen endlich auch der Länder und Kommunen für die aktuelle Baupreissituation forderte BVMB-Präsident Martin Steinbrecher in seiner Rede.

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BVMB lädt zum großen Familientreffen

Austausch zu den Herausforderungen der aktuellen Zeit und der Zukunft

Die Bauwirtschaft steht vor großen Herausforderungen. Auch wenn aktuell die Auftragslage noch gut ist, sind Bauunternehmen aktuell schwer gebeutelt. Nachdem sie zunächst mit Personalausfällen und steigenden Baustoffpreisen in Zusammenhang mit der Coronapandemie zu kämpfen hatten, hat sich die Situation jetzt in Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine noch dramatisch zugespitzt. Baumaterial ist aktuell zum Teil gar nicht mehr lieferbar und die Kosten explodieren geradezu. Umso wichtiger ist nun die Analyse der aktuellen Lage und insbesondere der Blick in die Zukunft, den jährlich rund 600 Vertreterinnen und Vertreter von Baufirmen beim Tag der mittelständischen Bauwirtschaft gemeinsam unternehmen. Für kommenden Montag, 30. Mai, lädt die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen (BVMB) ihre Mitgliedsunternehmen nach coronabedingter Zwangspause wieder zu ihrer zentralen Jahresveranstaltung nach Bonn ein.

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„BVMB befürchtet Bauengpässe bei Kommunen"

Verband fordert schnelle Regelungen für Folgen des Ukrainekriegs

Die Situation der Bauwirtschaft ist aktuell sehr belastend für die Bauunternehmen. Die Auftragslage ist noch gut, aber Baufirmen haben immer mehr mit den dramatischen Preissteigerungen bei Baustoffen und -materialien zu kämpfen. Zu schaffen machen den Bauunternehmen darüber hinaus Lieferengpässe, wie sie seit Jahrzehnten nicht mehr in diesem Ausmaß zu verzeichnen waren. Sie sorgen dafür, dass Baufirmen vielfach die Hände gebunden sind: Ohne Baustoffe können Sie nicht ausführen, müssen Stillstände verkraften und riskieren zugleich Vertragsstrafen, wenn sie mit der Ausführung nicht rechtzeitig fertig sind. Bei Aufträgen aus dem Bereich der einzelnen Bundesländer und insbesondere der vielen kommunalen Auftraggeber bleiben die Bauunternehmen immer noch einseitig auf diesen Folgen sitzen. Die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB) fordert daher erneut mit Nachdruck insbesondere die Länderministerien auf, endlich geeignete Regelung zu treffen, um eine faire Verteilung zu ermöglichen.

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„BVMB sieht Verkehrswende in Gefahr“

BVMB fordert mehr Finanzmittel für den Bahnbau

Der Krieg in der Ukraine beeinflusst nun verstärkt auch die deutsche Bauwirtschaft. Die Preise für Baustoffe explodieren regelrecht. Baumaterialien sind zum Teil gar nicht oder zum Teil nur mit erheblichen Verzögerungen lieferbar. Aus mehreren Gesprächsrunden mit der Deutschen Bahn AG hat die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB) die Erkenntnis mitgenommen, dass offenbar doch weniger Schieneninfrastruktur in den nächsten Jahren gebaut werden wird als ursprünglich geplant. In einem offenen Brief an das zuständige Bundesministerium für Digitales und Verkehr warnt die BVMB nun deutlich vor den drohenden Folgen für die verkehrs- und umweltpolitischen Ziele der Bundesregierung.

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„Eine Katastrophe mit Ansage“

BVMB fordert zuverlässige Förderprogramme für Energiesparhäuser

Die Aufbruchstimmung dauerte gerade einmal wenige Stunden: Nach dem überraschenden Förderstopp für Energiesparhäuser im Januar durch die Bundesregierung war es vergangene Woche nun zu der angekündigten Neuauflage der Förderung gekommen. Die Ernüchterung folgte allerdings gleich auf dem Fuße: Nur wenige Stunden nach dem Neustart teilte die KfW bereits mit, dass die Fördermittel schon wieder aufgebraucht seien. „Eine Katastrophe mit Ansage“ sowohl für die betroffenen Bauherren als auch für die Bauwirtschaft beklagt in diesem Zusammenhang die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB). Deren Hauptgeschäftsführer Michael Gilka fordert jetzt ein schnelles Ende des Förderchaos und schnelle neue sowie insbesondere zuverlässige Förderprogramme.

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