Pressemitteilungen
Auf dieser Seite finden Sie die veröfffentlichten Pressemitteilungen der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen zu allen baurelevanten Themen. Presseanfragen aller Art richten Sie bitte an den verantwortlichen Geschäftsführer Herrn RA Dirk Stauf oder per E-Mail an . Hochauflösende Fotos unserer Geschäftsführer für Artikel, Berichte und Interviews können Sie ebenfalls auf diesem Wege anfragen.
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BVMB fordert verbesserte Preisanpassungsmechanismen im Bau
Verband wendet sich an Bundesbauministerin Verena Hubertz
Die Bauwirtschaft insgesamt leidet weiterhin unter den erheblichen Marktverwerfungen infolge des Iran-Krieges. Der Preis für Bitumen etwa hat sich seit Beginn des Konfliktes zum Teil verdoppelt. Die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e. V. (BVMB) fordert schon länger eine grundlegende Weiterentwicklung der bestehenden Preisanpassungsmechanismen. „Die aktuellen Preisentwicklungen treffen insbesondere den mittelständisch geprägten Straßenbau mit voller Wucht“, erklärte RA Jürgen Faupel, stellvertretender Präsident der BVMB bei der Frühjahrstagung des Arbeitskreises Straße/Brücke des Verbands bei Frankfurt. „Wenn bestehende Verträge auf festen Preisen basieren und gleichzeitig zentrale Baustoffe extremen Schwankungen unterliegen, geraten selbst wirtschaftlich gesunde Unternehmen unter erheblichen Druck.“ Der Verband hat sich jetzt mit einem Schreiben hierzu an die Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) gewandt.
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Entlastungsprämie verfehlt die Realität der Betriebe: Kosten werden einseitig auf die Wirtschaft abgewälzt
BVMB fordert Nachbesserung bei Entlastungsprämie
Die von der Bundesregierung angekündigte Entlastungsprämie verfehlt aus Sicht der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e. V. (BVMB) ihr Ziel deutlich. Statt die Betriebe wirksam zu entlasten, droht eine weitere Verteuerung des Faktors Arbeit. Die konjunkturellen Aussichten für die Bauwirtschaft bleiben laut Frühjahrskonjunkturumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) bescheiden: Mehr Unternehmen rechnen mit Produktionsrückgängen als mit Zuwächsen, Investitionen werden vielerorts zurückgefahren. Hohe Baukosten, volatile Energie- und Rohstoffpreise sowie vor allem das Ausbleiben staatlicher Investitionsimpulse bremsen die Erholung der Branche. „Die Bundesregierung kündigt Entlastung an, produziert aber neue Belastungen“, kritisiert BVMB‑Hauptgeschäftsführer Michael Gilka. „Während private Haushalte adressiert werden, bleiben die Bauunternehmen mit ihren strukturellen Problemen weitgehend allein.“ Statt gezielt Investitionen zu fördern und verlässliche Planungsperspektiven zu schaffen, greift die Politik erneut zu ökonomisch zweifelhaften Instrumenten. Die Entlastungsprämie steht exemplarisch für Maßnahmen, die kurzfristig Entlastung versprechen und Reformwillen demonstrieren, jedoch keine nachhaltige konjunkturelle Dynamik auf den Baustellen entfalten. Vor diesem Hintergrund fordert Gilka, die Bundesregierung müsse die Interessen der Unternehmen endlich konsequent in den Mittelpunkt ihrer Politik stellen.
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Explodierende Kosten setzen Baumittelstand zunehmend unter Druck
Verband fordert praktikable, faire und transparente Preisanpassungsmechanismen
Die Preise an den Zapfsäulen erreichen neue Höchststände – mit spürbaren Folgen weit über den Individualverkehr hinaus. Während Verbraucher die Belastung unmittelbar im Alltag erleben, geraten auch Bauunternehmen zunehmend unter erheblichen Kostendruck. Drastische Preissprünge bei energie- und rohölbasierten Produkten wie Bitumen und Diesel erschweren die Kalkulation von Bauprojekten erheblich und entziehen sich einer verlässlichen Prognose. „Für die Unternehmen sind die kurzfristigen und massiven Preissteigerungen nicht mehr planbar“, erklärt Michael Gilka, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e. V. (BVMB). Zwar sei die zeitlich befristete Senkung der Energiesteuer ein wichtiger erster Schritt, doch angesichts eines Steuer- und Abgabenanteils von teils über 50 Prozent sowie weiter steigender Kosten für Transport und energieintensive Baustoffe greife diese Maßnahme deutlich zu kurz. Gleichzeitig müsse auch die Diskussion um eine Abschöpfung möglicher „Übergewinne“ differenziert und mit Blick auf langfristige Marktwirkungen geführt werden. Beschlossene Entlastungen müssen schließlich auch bei den Unternehmen sowie bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen. Aus Sicht der mittelständischen Bauwirtschaft sind zusätzliche Entlastungen dringend erforderlich, um die wachsenden Risiken und externen Preisschocks wirksam abzufedern. Darüber hinaus braucht es strukturelle Anpassungen im Umgang mit volatilen Preisen, um Planungssicherheit und wirtschaftliche Stabilität nachhaltig zu gewährleisten.
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BVMB fordert mehr Einsatz gegen Fachkräftemangel
Verband drängt auf schnellere Entscheidungen bei Behörden
„Deutschland braucht grundlegende Reformen“, hat Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) in einer Rede bei der Bertelsmann Stiftung erklärt. Die Deutschen müssten wieder mehr arbeiten und dürften keine Angst vor Neuerungen haben, so der Vizekanzler. Bei der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB) stößt die Rede auf Lob und Skepsis zugleich. „Herr Klingbeil hat Recht – wir brauchen Reformen in unserem Land, aber die Rede erkennt leider nur die Probleme, löst sie aber nicht. Konkrete Ideen fehlen leider“, kritisiert BVMB-Hauptgeschäftsführer Michael Gilka. Die liefert die BVMB: Um den Fachkräftemangel besser kompensieren zu können, drängt der Verband auf eine schnellere Berufsanerkennung und frühere Arbeitserlaubnis für ausländische Fachkräfte, wie sie Innenminister Alexander Dobrindt (CSU)in seinem "Sofort-in-Arbeit-Plan" bereits angekündigt hat. Dass die Politik schnelle Investitionen fördern will, begrüßt der Verband. „Dafür braucht es aber auch schnellere Planungen und mehr Umsetzung statt nur Ankündigungen“, so Gilka weiter
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Sondervermögen ohne Wirkung? Kritik an Zweckentfremdung wächst
BVMB: Infrastruktur fehlen nach wie vor die Mittel
Ein Jahr nach der Einrichtung des Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaneutralität wächst die Kritik an dessen Umsetzung deutlich. Was als kraftvoller Impuls zur Modernisierung insbesondere der Verkehrsinfrastruktur angekündigt war, steht zunehmend im Verdacht, zentrale finanzpolitische Grundsätze und Rahmenbedingungen zu unterlaufen. Vor allem das Prinzip der „Zusätzlichkeit“ – also die Verpflichtung, neue Mittel ergänzend und nicht ersetzend einzusetzen – wurde nach Einschätzung zweier führender Wirtschaftsforschungsinstitute in weiten Teilen verfehlt. Ein erheblicher Teil der Mittel sei nicht zusätzlich investiert worden, sondern habe bestehende Haushaltsansätze ersetzt, so der Tenor aus dem Kreis der Experten.
Auch aus der Bauwirtschaft kommt deutliche Kritik. Michael Gilka, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e. V. (BVMB), zeigt sich enttäuscht: „Die Bundesregierung hat es bisher unterlassen, die dringend notwendige Sanierung unserer Infrastruktur konsequent voranzutreiben.“ Statt Planungssicherheit habe sich bei den Unternehmen ein Vertrauensverlust eingestellt. „Was bleibt, ist der Eindruck eines gebrochenen Versprechens – mit spürbaren Folgen für Unternehmen und Bevölkerung gleichermaßen“, so Gilka weiter. Nach dem ausgebliebenen „Herbst der Reformen“ sei die Bundesregierung nun gefordert, ihre Zusagen endlich einzulösen. Dazu gehöre insbesondere ein wirksamer Kontrollmechanismus, der sicherstellt, dass Mittel aus dem Sondervermögen tatsächlich zusätzlich investiert und nicht zur Haushaltssanierung genutzt werden. Voraussetzung dafür sei vor allem, die Investitionsausgaben im Kernhaushalt wieder auf einen verlässlichen Wachstumspfad zu führen.
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