Pressemitteilungen
Auf dieser Seite finden Sie die veröfffentlichten Pressemitteilungen der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen zu allen baurelevanten Themen. Presseanfragen aller Art richten Sie bitte an den verantwortlichen Geschäftsführer Herrn RA Dirk Stauf oder per E-Mail an . Hochauflösende Fotos unserer Geschäftsführer für Artikel, Berichte und Interviews können Sie ebenfalls auf diesem Wege anfragen.
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„Erfolgreiches Bauen braucht leistungsfähige Auftraggeber!“
BVMB fordert mehr Professionalität bei Planungen und schnellere Entscheidungen
„Wenn wir Bauprojekte erfolgreich realisieren wollen, brauchen wir leistungsfähige Auftraggeber.“ Mit dieser klaren Botschaft wandte sich Martin Steinbrecher, Präsident der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e. V. (BVMB), beim Tag der mittelständischen Bauwirtschaft im Januar 2026 in Berlin an die Vertreterinnen und Vertreter unter anderem der DB InfraGO AG, der Autobahn GmbH und der DEGES. Aus Sicht der BVMB mangelt es insbesondere an kurzen Entscheidungswegen, verlässlichen Planungen sowie an einer professionellen und zügigen Bearbeitung von Rechnungen und Nachträgen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, müssten die öffentlichen Auftraggeber ihre Personalkapazitäten gezielt stärken, statt weiter abzubauen. Der Fachkräftemangel betreffe längst nicht mehr nur die mittelständischen Bauunternehmen, die untereinander und zunehmend auch mit Konzernen und Verwaltungen um qualifizierte Arbeitskräfte konkurrierten. Zwar ist die Fachkräftelücke nach ihrem Höchststand im Jahr 2022 auf aktuell 418.588 nicht besetzbare Stellen gesunken, dennoch zählt die Bauplanung und -überwachung weiterhin zu den fünf größten Engpassberufen auf Expertenniveau – über alle Unternehmensgrößen hinweg. Dies belegen aktuelle Ergebnisse in einer Studie des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA).
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Stagnation oder Aufbruch?
BVMB sieht deutsche Bauwirtschaft vor transformativen Veränderungen
Die mittelständische Wirtschaft in Deutschland steht weiterhin vor tiefgreifenden strukturellen und transformativen Veränderungen, zeigt jedoch zunehmende Stabilisierungstendenzen. „Gerade der Mittelstand spürt die Herausforderungen sehr deutlich, sieht darin aber auch Chancen. Die Lage hat sich gegenüber dem vergangenen Jahr verbessert. Offenbar ist eine – wenn auch niedrige – Talsohle erreicht, von der erste positive Impulse und eine schrittweise Stabilisierung ausgehen – auch dank des Sondervermögens“, erklärte Michael Gilka, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB), zur aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung. Die realen Bauinvestitionen sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich zurückgegangen, und auch für das laufende Jahr erwartet die Bundesregierung lediglich ein moderates Wachstum von rund 1 Prozent. Ursachen sind vor allem der Einbruch privatwirtschaftlicher Investitionen und eine anhaltende Investitionsschwäche infolge unzureichender Standortbedingungen. Allein durch kreditfinanzierte staatliche Investitionen lasse sich kein nachhaltiges Wirtschaftswachstum erzielen, solange strukturelle Defizite nicht konsequent behoben werden. Beim Tag der mittelständischen Bauwirtschaft am 26. Januar 2026 in Berlin verwies Gilka zudem auf gravierende Engpässe bei öffentlichen Auftraggebern wie der Autobahn GmbH und der Deutschen Bahn, denen es zunehmend an eigenen Planungskapazitäten mangele. Viele Projekte verharrten daher bereits im „Flaschenhals Planung“. Besonders dramatisch sei die Situation im Wohnungsbau: Instrumente wie der Bau-Turbo seien zwar hilfreich, kämen jedoch zu spät und griffen zu kurz. Das zentrale Problem bleibe, dass sich immer mehr Bauherren das Bauen schlicht nicht mehr leisten könnten.
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BVMB fordert verlässliche Förderprogramme für Wohnungsbau
Verband sieht zu hohe Transaktionskosten und Überregulierung als Hindernisse
Deutschlands Wohnungsbau bleibt ein Sorgenkind. Obwohl der Bedarf an Wohnraum steigt und die Bauwirtschaft über Kompetenz und Kapazität verfügt, stocken Investitionen massiv. „Finanzierbarkeit, Baulandmangel, bürokratische Hürden und Regulierung verhindern, dass der Wohnungsbau sein Potenzial entfaltet“, kritisierte BVMB-Präsident Martin Steinbrecher beim Tag der mittelständischen Bauwirtschaft in Berlin am 26. Januar 2026. Er lobte zwar den „Bau-Turbo“ der Bundesregierung, machte aber eine ganz andere Ursache für die Wohnungsbauflaute aus: „Wir brauchen eine dauerhaft verlässliche Förderkulisse“, lautet die zentrale Forderung der BVMB. Eine mangelnde Finanzierbarkeit führe dazu, dass Projekte verschoben oder ganz aufgegeben würden. Steinbrecher betont: „Ohne eine stabile, planbare und bezahlbare Finanzierung bleibt Neubau unmöglich. Debatten über die Vergesellschaftung von Wohnraum – wie sie derzeit in Berlin geführt werden – schrecken zudem private Investoren ab und senden das falsche Signal für dringend benötigten neuen Wohnraum.“
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BVMB fordert Verbesserungen beim Infrastrukturbau
Verband mahnt mehr Zuverlässigkeit bei Planung und Finanzierung an
Deutschlands Infrastruktur gerät zunehmend unter Druck – mit spürbaren Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft. Beim Tag der mittelständischen Bauwirtschaft am 26. Januar 2026 in Berlin forderte BVMB-Präsident Martin Steinbrecher entschiedenes Handeln: Straßen, Schienen und Wasserstraßen seien essenziell für Mobilität und Wertschöpfung, würden jedoch seit Jahren überlastet und unzureichend ertüchtigt. „Intakte Straßen, Schienen und Wasserstraßen bilden das Rückgrat unseres Wirtschaftsstandorts, sie sichern Mobilität, Versorgung und industrielle Wertschätzung.“ Immer mehr Wirtschaftsunternehmen sähen sich bereits durch den schlechten Zustand der Verkehrswege in Deutschland beeinträchtigt. Der Verband fordert „bessere Strukturen, Verfahren und Auftraggeber, die in der Lage sind, Investitionen effizient umzusetzen“. Insbesondere sind dazu laut Steinbrecher eine verlässliche Planbarkeit über mehrere Jahre im Voraus und leistungsfähige Auftraggeber nötig. Der Bund müsse parallel eine zuverlässige Finanzierung sicherstellen, damit es nicht wieder zu überraschenden Vergabestopps komme.
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BVMB: Schlüsseljahr für Investitionen, Tempo und Wohnungsbau
Verband fordert Verbesserung der Standortqualität
Mit hohen Erwartungen, aber auch erheblichen strukturellen Herausforderungen startet die Bauwirtschaft in das Jahr 2026. Zwar habe sich die Baukonjunktur nach den massiven Einbrüchen der vergangenen Jahre teilweise stabilisiert, doch grundlegende Probleme bestünden fort, erklärt Michael Gilka, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e. V. (BVMB). „2026 wird ein Schlüsseljahr für unsere Branche. Es entscheidet sich, ob der Bau wieder zu einer tragenden Säule der wirtschaftlichen Entwicklung wird“, so Gilka. Entscheidend seien jetzt Reformimpulse, insbesondere bei Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie bei der Finanzierung der Infrastruktur. Aus Sicht der BVMB braucht es dringend eine spürbare Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsprozessen. Ebenso zentral sei mehr Planungssicherheit für Bauunternehmen durch überjährig angelegte, verlässlich finanzierte Investitionsprogramme. „Nur mit langfristiger Verlässlichkeit können Unternehmen investieren – in moderne Maschinen, Innovationen und dringend benötigte Fachkräfte“, betont Gilka. Der Verband begrüßt vor diesem Hintergrund das geplante Infrastruktur-Zukunftsgesetz mit seinen Ansätzen zur Vereinfachung von Genehmigungen. „Entscheidend wird sein, dass die Regelungen nicht nur verabschiedet, sondern auch zügig und konsequent in der Praxis umgesetzt werden“, mahnt der BVMB-Hauptgeschäftsführer.
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