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Hochbau weiter unter Druck – Hoffnung ab 2026
Verband zieht 100-Tage-Bilanz in Sachen Bauwirtschaft
Der Hochbau steht weiterhin massiv unter Druck: Hohe Bauzinsen, schwierige Rahmenbedingungen und eine insgesamt angespannte Marktlage bremsen die Entwicklung deutlich. „Der politisch beschlossene "Bau-Turbo" wird seine Wirkung voraussichtlich erst mittel- bis langfristig entfalten – eine kurzfristige Besserung ist daher nicht in Sicht“, meint Michael Gilka, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB). Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes unterstreichen die angespannte Lage: Der preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Mai 2025 gegenüber dem Vormonat kalender- und saisonbereinigt um 0,5 % gesunken. Besonders dramatisch zeigt sich die Entwicklung im Hochbau: Hier wurde ein Rückgang von 18,3 % verzeichnet, während der Tiefbau um 17,4 % zulegen konnte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegt der Auftragseingang im Hochbau sogar um 10,4 % niedriger. Gerade im Wohnungsbau hält der Abwärtstrend an. Zwar verzeichnete der serielle Wohnungsbau laut den Statistikerinnen und Statistikern im vergangenen Jahr einen geringeren Rückgang von 15,5 % (bei rund 16.900 errichteten Gebäuden) im Vergleich zum konventionellen Bau (–23 % bei 59.200 Wohnungen), insgesamt zeigt die Kurve dennoch weiter nach unten.
Die Pressemitteilung der BVMB können Sie hier abrufen.
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BVMB: Bundesregierung braucht „mehr Mut und Tempo“
Verband zieht 100-Tage-Bilanz in Sachen Bauwirtschaft
100 Tage sind traditionell ein Meilenstein für eine erste Zwischenbilanz einer neuen Regierung. Was hat sich in den ersten 100 Tagen in der neuen, von CDU/CSU und SPD geführten Bundesregierung in Sachen Bauen getan? Die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB) zieht eine gemischte Bilanz. „Wir erkennen durchaus einen guten Willen und erste positive Maßnahmen, aber wenn sich nachhaltig in Sachen Bauen was tun soll, dann braucht es definitiv mehr Mut und mehr Tempo“, fasst BVMB-Hauptgeschäftsführer Michael Gilka den Eindruck des Verbands zusammen. Der versprochene Wohnungsbauturbo sei „zumindest in die Gänge gekommen, wenn auch mit Dellen“. Die aktuellen Haushaltsberatungen ließen „durchaus Positives erwarten“. In zahlreichen Bereichen sieht die BVMB allerdings „nach wie vor dringenden Handlungsbedarf“. Der Ausschreibungsstopp der Autobahn hatte zwischenzeitlich für erhebliche Verunsicherung in der Branche gesorgt und ist aus unserer Sicht kein Ausweis des Vertrauens für die Zukunft gewesen. Auch die angekündigten Maßnahmen zur Deregulierung, Fachkräftesicherung und für bessere Bedingungen für den Mittelstand lassen noch immer auf sich warten. „Der Kabinettsbeschluss zur Tariftreue ist für uns nicht nachvollziehbar“, kritisiert Gilka. Auch die Verlängerung der Mietpreisbremse stößt auf Unverständnis: „Sie bewirkt das Gegenteil dessen, was eigentlich nötig wäre – statt Anreize für mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, wird Investitionsbereitschaft ausgebremst.“
Die Pressemitteilung der BVMB können Sie hier abrufen.
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WICHTIGE KURZMITTEILUNG
Ausschreibungsstopp bei der Autobahn GmbH wird in Kürze aufgehoben
Kürzlich hatten wir Sie über einen temporären Ausschreibungsstopp bei der Autobahn GmbH informiert. Nach einem heutigen Gespräch mit der Geschäftsführung der Autobahn GmbH des Bundes können wir Ihnen mitteilen, dass dieser in den nächsten Tagen aufgehoben wird.
Hintergrund war, dass die für das Haushaltsjahr 2025 vorgesehenen Mittel nicht in voller Höhe zur Verfügung standen, da der Bundeshaushalt 2025 voraussichtlich erst Ende September beschlossen wird und zudem die Errichtung des Sondervermögens „Infrastruktur und Klimaneutralität“ (SVIK) noch aussteht.
Das Rundschreiben der BVMB können Sie einsehen, nachdem Sie sich im geschützten Bereich angemeldet haben.
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Ende des Ausschreibungsstopps in Sicht – strukturelle Probleme bleiben ungelöst
Kurzfristige Entspannung – langfristige Risiken bleiben
Die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e. V. (BVMB) begrüßt die heute durch die Autobahn GmbH angekündigte Aufhebung des Ausschreibungsstopps in den nächsten Tagen. „Die Mittel helfen der Autobahn GmbH und der DEGES kurzfristig, die dringendsten Maßnahmen wieder anzuschieben“, erklärt BVMB-Hauptgeschäftsführer Michael Gilka, „aber sie kaschieren nur vorübergehend ein grundsätzlich ungelöstes Strukturproblem.“ Die Blockade hatte in der Branche für erhebliche Verunsicherung gesorgt. Hintergrund war die bis dato unklare Mittelfreigabe für das Haushaltsjahr 2025, insbesondere im Zusammenhang mit dem noch nicht beschlossenen Bundeshaushalt sowie der Errichtung des Sondervermögens „Infrastruktur und Klimaneutralität“ (SVIK). Doch mit Blick auf den aktuellen Kabinettsbeschluss zum Bundeshaushalt 2026 und die mittelfristige Finanzplanung bis 2029 zeichnen sich weitere gravierende Finanzierungslücken für die Autobahn GmbH und die DEGES ab.
Die Pressemitteilung der BVMB können Sie hier abrufen.
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Information zur Gegenüberstellung: Forderungen der BVMB und
Maßnahmen der Bundesregierung im Rahmen der 100-Tage-Programme
Im Rundschreiben geben wir Ihnen eine zusammenfassende Übersicht darüber, welche politischen Maßnahmen von Seiten der Bundesregierung angekündigt wurden und wie diese sich nach unserer Auffassung auf den Mittelstand und das Bauen auswirken.
Das Rundschreiben der BVMB können Sie einsehen, nachdem Sie sich im geschützten Bereich angemeldet haben.
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Bundeshaushalt 2026 und Finanzplanung 2027-2029
Finanzminister Klingbeil legt finalen Entwurf mit steigender Verschuldung
und Fokus auf Infrastrukturinvestitionen vor
Am vergangenen Mittwoch hat Finanzminister Lars Klingbeil den Haushaltsentwurf für das Jahr 2026 sowie die Eckwerte für die Finanzplanung bis 2029 im Bundeskabinett eingebracht. Der Regierungsentwurf sieht für das kommende Haushaltsjahr Gesamtausgaben in Höhe von 520,5 Milliarden Euro vor.
Das Rundschreiben der BVMB können Sie einsehen, nachdem Sie sich im geschützten Bereich angemeldet haben.
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Bundestariftreuegesetz: „Bürokratieaufbau statt -abbau“
Verband schlägt Alarm beim Tariftreuegesetz
Am Dienstag, dem 22. Juli 2025, hat das sogenannte Bundestariftreuegesetz die nächste Hürde genommen und ist in die Ressortabstimmung gegangen. Die Idee dazu stammt noch aus der Amtszeit des früheren Bundesarbeitsministers Hubertus Heil (SPD). Seine Nachfolgerin, Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD), hat das Vorhaben weiterverfolgt und in den Koalitionsvertrag integriert. Bas betonte die Bedeutung des Gesetzes für faire Arbeitsbedingungen in Deutschland. Mit dem Bundestariftreuegesetz soll die Sozialpartnerschaft gestärkt, Lohndumping vorgebeugt und mangelhafte Arbeitssicherheit verhindert werden. Konkret soll das Gesetz bei öffentlichen Aufträgen ab einem Auftragswert von 50.000 Euro gelten. Dabei sollen „tarifvertragliche Arbeitsbedingungen“ verbindlich sein. Welche genau soll eine Rechtsverordnung auf Grundlage branchenspezifischer Tarifverträge festlegen. Doch das Vorhaben stößt nicht überall auf Zustimmung. Besonders aus der Bauwirtschaft kommt scharfe Kritik. Michael Gilka, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e. V. (BVMB), zeigt sich enttäuscht: „Wir haben das bereits im letzten Jahr deutlich kritisiert. An unserer grundsätzlichen Haltung zur Tariftreue hat sich auch durch die Überarbeitung nichts geändert.“ Der Verbandsvertreter warnt vor einem deutlichen Anstieg bürokratischer Anforderungen: „Es kommt erneut eine weitere neue Nachweispflicht auf die Unternehmen zu – diesmal in Form einer Zertifizierung, die durch eine neu einzurichtende Prüfstelle kontrolliert wird.“ Auch den geschätzten Erfüllungsaufwand für die Wirtschaft in Höhe von nur 400.000 Euro hält Gilka für unrealistisch: „Diese Zahl wirkt auf uns reichlich optimistisch.“
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Kommende Veranstaltungen
| 16. März 2026 16:00 - 17:30 Uhr 24. Sitzung AK BIM zwischen DEGES u. BVMB (digital) |
| 24. März 2026 12:00 - 13:00 Uhr Arbeitskreis Personal |
| 22. April 2026 09:00 - 15:30 Uhr AK Straße/Brücke |
| 11. Juni 2026 10:00 - 19:00 Uhr Sitzung des Führungskräfte-Netzwerk-Hochbau 2026 |
| 25. Juni 2026 11:30 - Uhr Netzwerk Junge Führungskräfte |


