BVMB neuer Partner des „Bündnis für Mobilität NRW“

Logo vorankommenNRW Buendnis RGB 150dpi11

Seit dem 04. Juli 2018 ist die BVMB Partner des Bündnisses für Mobilität NRW.
Das Bündnis für Mobilität – unter Federführung des Verkehrsministeriums in Nordrhein-Westfalen – ist breit aufgestellt, um den Verkehr von morgen mitzugestalten und neue, nachhaltige Mobilitätskonzepte zu realisieren. Auch im Rahmen dieser Kooperation wird die BVMB die Interessen ihrer Mitglieder vertreten.

Weiterführende Informationen zu dem Mobilitäts-Bündnis finden Sie unter diesem Link.

 

"Politik neigt leider immer mehr dazu, Verantwortlichkeiten zu verschieben"

Sieben Fragen an Martin Steinbrecher, Präsident der BVMB zur Beschleunigung des Bauablaufs, zu mauen Margen, Digitalisierung des Baus, Breitbandausbau und vielem mehr.

Das momentum Magazin hat hierüber berichtet. Sie finden den Artikel unter diesem Link.

 

Drohende Fahrverbote für Dieselfahrzeuge

Steinbrecher warnt Merkel vor den Folgen

Deutsche Städte und Kommunen dürfen gem. dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts grundsätzlich Diesel-Fahrverbote verhängen. In der deutschen Bauwirtschaft ist das Urteil auf erhebliche Bedenken gestoßen. Darauf hat der Präsident der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB), Martin Steinbrecher, in einem Schreiben an Bundeskanzlerin Merkel hingewiesen. Darin warnte er eindringlich vor den Folgen eines möglichen Fahrverbots für Dieselfahrzeuge. Käme es in Städten und Kommunen zu Dieselfahrverboten und würde die Bundesregierung darüber hinaus eine rechtliche Grundlage für streckenbezogene Fahrverbote erlassen, so würden dort alle Baustellen zum Stillstand kommen, befürchtet Steinbrecher. Das hätte nicht nur weitreichende Konsequenzen für die von der Bundesregierung geplanten umfangreichen Investitionen in die deutsche Infrastruktur, sondern auch für die Existenz der Bauunternehmen sowie für die Beschäftigung in der Bauwirtschaft. Aus Sicht der BVMB droht ein nicht kalkulierbarer volkswirtschaftlicher Schaden. Steinbrecher empfiehlt deshalb, Fahrverbote für Fahrzeuge der Bauwirtschaft von vornherein auszuschließen. Dies sollte auch für die öffentlich diskutierte Plaketten-Regelung gelten, die faktisch eine Aussperrung von Baufahrzeugen aus den Innenstädten bedeuten würde. Mit Blick auf die Nachrüstung von Dieselfahrzeugen forderte Steinbrecher die Übernahme sämtlicher Kosten durch die Automobilindustrie.

Steinbrecher neuer Präsident der BVMB
Nachwahlen im Präsidium und Beirat

Das Präsidium der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB) hat am 5. Februar 2018 in Bonn Martin Steinbrecher, Geschäftsführer der Martin Steinbrecher GmbH in Wittmund, zum neuen Präsidenten der BVMB gewählt. Steinbrecher tritt die Nachfolge von Jürgen Faupel an.

Neujahrsempfang der BVMB/Tag der mittelständischen Bauwirtschaft

Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen: Baustellen beschleunigen, Digitalisierung vorantreiben, Wohnungsbau fördern!

Bonn – In der mittelständischen Bauwirtschaft ist der von der Bundesregierung realisierte Investitionshochlauf in die deutsche Infrastruktur auf breite Zustimmung gestoßen. Damit Deutschland seine Wettbewerbsfähigkeit behält, muss aus Sicht der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB) die Investitionslinie in die Bundesverkehrswege auf dem bisherigen Niveau in Höhe von jährlich mindestens 14 Mrd. € auch über das Jahr 2018 hinaus verstetigt werden. „Dazu ist sicherzustellen, dass die zur Verfügung stehenden Investitionsmittel rechtzeitig und vollständig verbaut werden“, sagte der scheidende Präsident der BVMB, Jürgen Faupel, vor den mehr als 600 Gästen des BVMB-Neujahrsempfangs in Bonn. In diesem Zusammenhang sei auch für die Beschleunigung von Baustellen, insbesondere im Straßenbau, sehr wichtig. Dies hätten nicht nur der Bund, sondern inzwischen auch zahlreiche Bundesländer erkannt. Gemeinsam mit der Bauwirtschaft sind in einem Absichten-Katalog der Verkehrsminister bereits einige Vorschläge zur Beschleunigung der Bauzeiten formuliert worden, wie beispielsweise Bonus/Malus-Regelungen, so Faupel. Demnach bringt dem Bauunternehmer eine vom ihm erreichte verkürzte Bauzeit einen finanziellen Bonus, eine von ihm verschuldete Überschreitung der vereinbarten Bauzeit hingegen einen Abzug. „Solche vertraglichen Regelungen halten wir für sinnvoll. Forderungen zur Arbeit an sechs Tagen pro Woche und in der Nacht sind zwar öffentlichkeitswirksam, eignen sich aber nur bedingt für die Praxis“, erklärte Faupel und ergänzte: „Wie sieht es mit der Genehmigung von Nachtarbeit mit Blick auf die immer schwieriger werdende Lärmproblematik aus? Kann Material in der Nacht oder am Samstag umfassend angeliefert werden oder verhindern dies die betroffenen Anwohner von Baustellen? Von den Beeinträchtigungen des Bauablaufs bei der Ausführung ganz zu schweigen.“ Eine Bonus/Malus-Regelung sei wesentlich flexibler und vermeide solche starren und falschen Regelungen. Zusammenfassend konstatierte Faupel, dass sich die Bauwirtschaft den Forderungen nach kurzen Bauzeiten gerne im Wettbewerb stellen werde, wenn der Staat zuvor genügend Mittel bereitstelle und seine Verwaltung personell ausreichend ausstatte.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.