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Infrastruktur-Zukunftsgesetz im Bundestag beschlossen
Der Deutsche Bundestag hat am vergangenen Freitag, den 26. Juni 2026, das Infrastruktur-Zukunftsgesetz (InfZuG) beschlossen. Die BVMB hat in ihrer politischen Arbeit das Bundesverkehrsministerium und die CDU/CSU-Bundestagsfraktion maßgeblich darin unterstützt, dass dieses Gesetz in der jetzigen Form durch das parlamentarische Verfahren gelangt. Ziel des Gesetzes ist es, Planungs- und Genehmigungsverfahren bei Infrastrukturvorhaben spürbar zu beschleunigen und die Voraussetzungen für eine zügigere Umsetzung dieser zu verbessern. Gerade im Bereich der Brückenmodernisierung sowie weiteren Maßnahmen zur Bestandserhaltung besteht seit langem erheblicher Handlungsdruck. Das Gesetz enthält hierzu wichtige Ansätze, die wir im Folgenden zusammenfassen.
Das Rundschreiben der BVMB sowie die dazugehörige Anlage können Sie einsehen, nachdem Sie sich im geschützten Bereich angemeldet haben.
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Jahrestreffen 2026 des Netzwerks Junge Führungskräfte am 25./26. Juni 2026 in Papenburg
Am Donnerstag, 25. Juni, und Freitag, 26. Juni 2026, traf sich das „Netzwerk Junge Führungskräfte“ (NJF) der BVMB zu seinem diesjährigen Jahrestreffen – diesmal in Papenburg.
Foto: BVMB
Zum Auftakt kamen die Teilnehmenden im Hotel Alte Werft zusammen, bevor eine gemeinsame Besichtigung der Meyer Werft spannende Einblicke in den modernen Schiffbau ermöglichte. Im Anschluss referierte Christoph Hoffmann, Vice President Data & AI der CONET Deutschland GmbH, über die Potenziale agentischer Künstlicher Intelligenz. Den ersten Tag rundeten ein gemeinsames Abendessen sowie ein Public Viewing im Güterbahnhof Papenburg ab.
Am zweiten Tag stand eine Baustellenbesichtigung der Friesenbrücke in Westoverledingen auf dem Programm. Unter fachkundiger Führung der Adam Hörnig Baugesellschaft mbH & Co. KG erhielten die Teilnehmenden Einblicke in Planung und Umsetzung der größten Hub-Drehbrücke für den Eisenbahnverkehr in Europa. Mit einem gemeinsamen Mittagsimbiss endete das Jahrestreffen.
Foto: BVMB
Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr freuen wir uns!
Sollten Sie noch nicht Mitglied des Netzwerks sein, aber Interesse an diesem und der Veranstaltung bestehen, melden Sie sich gerne bei Herrn Daniel Jonas per E-Mail unter .
Das Rundschreiben sowie den Vortrag von Herrn Hoffmann der CONET Deutschland GmbH können Sie einsehen, nachdem Sie sich im geschützten Bereich angemeldet haben.
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BVMB fordert bessere Förderlogik für den Wohnungsbau
Verband hält neuen Gesetzesentwurf für nicht ausreichend
Der Wohnungsbau soll in Deutschland künftig Vorrang haben – so umschreibt Bundes-bauministerin Verena Hubertz (SPD) einen neuen Gesetzesentwurf, den das Kabinett be-schlossen und dieser gestern erstmalig im Bundestag beraten wurde. Das Gesetz zur Moderni-sierung des Städtebau- und Raumordnungsrechts soll dem Wohnungsbau rechtliche Priorität einräumen. Damit soll der schwächelnde Wohnungsbau angekurbelt werden. Kommunen sollen künftig auch schneller sogenannte „Schrottimmobilien“ erwerben können. Die Bun-desvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB) begrüßt zwar grundsätzlich die Neuregelung, hält sie aber „bei weitem nicht für ausreichend, um dem Wohnungsbau wieder Schwung zu verleihen“, so BVMB-Hauptgeschäftsführer Michael Gilka. Dass deutlich zu wenige Wohnungen gebaut werden, liege regelmäßig nicht daran, dass keine Flächen zur Verfügung stünden. Vielmehr hätten die potenziellen Bauherren mit (Planungs-)Unsicherheit und mangelnden Finanzmitteln zu kämpfen. Die BVMB fordert daher erneut eine inhaltliche Neuaufstellung der Förderprogramme. Diese müssen gezielt dort ansetzen, wo heute zentrale Hemmnisse bestehen – etwa bei der Schließung der Eigenkapitallücke durch Nachrangdarlehen oder bei der Senkung der Erwerbsnebenkosten durch spezielle Kreditprogramme, wie sie jüngst auch vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) empfohlen wurden. Entscheidend ist dabei: Förderprogramme müssen verlässlich, planbar und bürokra-tiearm ausgestaltet sein. Nur so können Unternehmen und private Bauherren tragfähige Investitionsentscheidungen treffen, ohne befürchten zu müssen, dass Förderbedingungen kurzfristig geändert oder Programme vorzeitig gestoppt werden.
Die Pressemitteilung können Sie hier abrufen.
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Novelle des Arbeitszeitgesetzes bleibt halbherzig: Mittelstand fordert echte Reform statt Klientelpolitik
Verband hält Referentenentwurf für nicht zielführend – Flexibilität nur für wenige
„Der kursierende Entwurf zur Änderung des Arbeitszeitgesetzes bleibt Stückwerk und löst nur einen Bruchteil dessen ein, was im Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD angekündigt wurde“, kritisiert Michael Gilka, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunter-nehmen (BVMB). „Statt echter Reformen wird die ohnehin unzureichende Flexibilisierung auch noch auf tarifgebundene Unternehmen begrenzt – das geht an der Realität vieler Bauunterneh-men vorbei.“ Der Verband fordert seit langem eine Anpassung im Einklang mit der europäischen Arbeitszeitrichtlinie. „Wir brauchen endlich den Wechsel von der täglichen zur wöchentlichen Höchstarbeitszeit“, so Gilka. „Dass nun nur ein Teil der Beschäftigten von mehr Flexibilität profitieren soll, ist nicht nachvollziehbar. Offensichtlich betreibt Frau Bas erneut Klientelpolitik und gibt dem Druck der Gewerkschaften nach – trotz teilweise überzogener Forderungen“ ist er überzeugt.
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231 Mrd. Euro Investitionsrückstand – Kommunale Haushalte am Limit
BVMB pocht auf strengerer Beachtung des Konnexitätsprinzips
Die finanzielle Lage der Kommunen in Deutschland spitzt sich weiter zu: Trotz Sondervermögen und politischer Ankündigungen verlieren Städte und Gemeinden zunehmend an Investitions-kraft. Statt dringend benötigter Impulse wirken die zusätzlichen Mittel lediglich dämpfend – ein grundlegender Strukturwandel bleibt aus. Die Folge: Eine Infrastruktur im Dauerbetrieb am Limit und wachsender Druck auf die öffentliche Daseinsvorsorge. „Die Augen vor der Realität zu verschließen, ist keine Option mehr. Wenn die Leistungsfähigkeit des Staates in den Kommu-nen weiter erodiert, drohen strukturschwache Regionen weiter zurückzufallen – mit allen gesellschaftlichen Folgen. Wer hier nicht gegensteuert, riskiert, dass einfache Antworten auf komplexe Probleme immer mehr Zuspruch finden.“, appelliert der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen (BVMB) Michael Gilka an die Politik. Der Investitionsrückstand der Kommunen in Deutschland hat ein neues Rekordniveau erreicht. Das aktuelle KfW-Kommunalpanel beziffert ihn auf 231 Milliarden Euro – ein Anstieg um rund 15,5 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr. Besonders alarmierend ist die Situation in der Verkehrsinfrastruktur, wo sich der Sanierungsstau auf 54 Milliarden Euro summiert. Vor diesem Hintergrund schlägt die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen Alarm und fordert ein konsequentes Umdenken in der Finanz- und Infrastrukturpolitik. „Die Kommunen sind schlicht nicht mehr in der Lage, ihre Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge zu erfüllen, wenn gleichzeitig immer neue Aufgaben übertragen werden, ohne für eine aus-kömmliche Finanzierung zu sorgen. Dass das verfassungsrechtlich verankerte Konnexitätsprin-zip dabei offenbar nur noch eine Nebenrolle spielt, ist nicht nachvollziehbar und politisch brandgefährlich“, erklärt Gilka.
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Terminankündigung und Zimmerkontingent - Jahrestagung des Arbeitskreises Bahn in der BVMB am 23. November 2026 in Berlin
hiermit kündigen wir Ihnen den nächsten Termin für die Jahrestagung des Arbeitskreises Bahn der BVMB an. Am Montag, den 23. November 2026, findet die Jahrestagung des Arbeitskreises Bahn der BVMB in Berlin statt.
Für die Vertreterinnen und Vertreter von Mitgliedsunternehmen der BVMB beginnt die Veranstaltung mit dem verbandsinternen Teil um 12:00 Uhr (Eintreffen der Teilnehmenden ab 11:30 Uhr), in dem wir uns über aktuelle Verbandsthemen und die inhaltliche Ausrichtung des Verbandes im Bahnbau austauschen.
Für unsere externen Gäste beginnt die Veranstaltung mit dem öffentlichen Teil um 15:00 Uhr (Eintreffen der Teilnehmenden ab 14:30 Uhr) mit hochkarätigen Gastvorträgen. Ab ca. 18:00 Uhr besteht außerdem wie gewohnt die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Imbiss sowie Gelegenheit zu Gesprächen.
Bitte merken Sie sich den Termin für die Jahrestagung des Arbeitskreises Bahn in der BVMB bereits heute vor. Eine Einladung mit weiteren Informationen zur Tagesordnung und zur Anmeldung erhalten Sie in den kommenden Wochen mit gesonderter Nachricht.
Veranstaltungsort
Maritim proArte Hotel Berlin
Friedrichstraße 151
10117 Berlin
Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie uns!
+49 (0) 228 911850
Weiter Informationen zum Zimmerkontingent können Sie nach dem Login einsehen.
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BVMB sieht sinkende Investitionsquote im Haushalt kritisch
Verband sieht sich durch den Bericht des Bundesfinanzministeriums bestätigt
Mehr Geld allein macht noch keine bessere Infrastruktur – wenn es nicht ankommt. Mehr als ein Jahr nach Auflage des 500‑Milliarden‑Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaneutralität wächst der Zweifel, ob die Mittel tatsächlich die dringend benötigte Modernisierung von Straßen, Schienen und Brücken erreichen. Selbst das Bundesfinanzministerium stellt inzwischen fest: Die Umsetzung kommt zu langsam voran. „Genau darauf weisen wir seit Monaten immer wieder hin: Die Gelder müssen viel schneller auf die Straße und Schiene gebracht werden – sprich in konkrete Bauaufträge“, betont der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauun-ternehmen Michael Gilka. Während Milliarden auf dem Papier stehen, bleibt die Realität vielerorts geprägt von Investitionsstau, Verzögerungen und zunehmenden Schäden – mit spürbaren Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie teuer dieses Zögern wird, zeigt sich exemplarisch in Bonn: Die Vollsperrung der Friedrich‑Ebert‑Brücke (Nordbrücke) steht sinnbildlich für die volkswirtschaftlichen Kosten verschleppter Sanierungen und ein systemisches Versagen. Jetzt braucht es politischen Willen, Planungsbeschleunigung und vor allem eines: Tempo, damit aus Kreditermächtigungen endlich sichtbare Infrastruktur wird. „Wer heute auf Kosten zukünftiger Generationen Schulden macht, der muss morgen auch eine „volkswirtschaftliche Rendite“ vorweisen können und nicht nur Zins- und Tilgungslasten“, so Gilka eindringlich.
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Kommende Veranstaltungen
| 11. November 2026 09:00 - 15:30 Uhr AK Straße/Brücke |


