Nachhaltigkeitsberichtspflicht (CSRD), EU-Taxonomie, Europäisches Lieferkettengesetz (CSDDD), deutsches Lieferkettengesetz (LkSG), Europäische Entwaldungsverordnung (EUDR) und EU Bankenleitlinie ESG-Risiken
Entgelttransparenzrichtlinie der Europäischen Union
Handlungsbedarf für Unternehmen der Bauwirtschaft
Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie (ETRL) muss bis zum 7. Juni 2026 in deutsches Recht umgesetzt werden, worüber wir bereits mit Rundschreiben vom 14. Januar 2026 berichtet hatten. Ein konkreter Gesetzentwurf liegt derzeit immer noch nicht vor. Das zuständige Ministerium geht davon aus, dass eine Umsetzung in deutsches Recht erst 2027 erfolgen wird. Die daraus resultierenden Berichtspflichten für Unternehmen, die über den Schwellenwert der Mitarbeitenden liegen (100 Beschäftigten, vgl. Art. 9 ETRL), werden wohl erst im Juni 2028 wirksam werden. Im Bundeskabinett soll der Gesetzentwurf zur Umsetzung Ende dieses Monats behandelt werden. Gleichwohl zeichnen sich bereits die wesentlichen Anforderungen ab, sodass sich auch für die Bauwirtschaft ein unmittelbarer Vorbereitungsbedarf ergibt. Ziel der Richtlinie ist die konsequentere Durchsetzung des Grundsatzes „gleiches Entgelt für gleiche oder gleichwertige Arbeit“ durch umfassende Transparenz-, Auskunfts- und Berichtspflichten.
Das Rundschreiben der BVMB können Sie einsehen, nachdem Sie sich im geschützten Bereich angemeldet haben.
Einführung erfolgt: Neues Technisches Regelwerk Asphalt 2026
Mit unseren Rundschreiben vom 5. und 26. Mai 2026 haben wir Sie bereits über die Veröffentlichung der neuen Regelwerke im Asphaltstraßenbau informiert.
Das Rundschreiben der BVMB sowie die dazugehörigen Anlagen können Sie einsehen, nachdem Sie sich im geschützten Bereich angemeldet haben.
Veröffentlichung der ZTV Asphalt-StB 26 Teil 2, Stand März 2026
Bauen im Bestand – Instandhaltung, Instandsetzung und Erneuerung
Die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) hat die Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien für den Bau und die Bauliche Erhaltung von Verkehrsflächenbefestigungen aus Asphalt, Teil 2: Bauen im Bestand – Instandhaltung, Instandsetzung und Erneuerung, Stand März 2026 (ZTV Asphalt-StB März 26 Teil 2), herausgegeben.
Das Rundschreiben der BVMB sowie die dazugehörigen Anlagen können Sie einsehen, nachdem Sie sich im geschützten Bereich angemeldet haben.
Schreiben des Bundesministeriums für Verkehr:
Befristete Absenkung der Voraussetzungen für Stoffpreisgleitungen bei Asphaltmischgut
Bezugnehmend auf unser Rundschreiben vom 27. März 2026 zu den Auswirkungen des Ölpreisanstiegs infolge des Irankriegs auf den Bundesfernstraßenbau informieren wir Sie über ein weiteres Schreiben des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) vom 21. Mai 2026.
Das Rundschreiben der BVMB sowie die dazugehörige Anlage können Sie einsehen, nachdem Sie sich im geschützten Bereich angemeldet haben.
Einladung: Nächste Sitzung des Arbeitskreises Sicherungsleistungen der BVMB
Gerne möchten wir uns über die aktuellen Themen der letzten Wochen austauschen und über die hier eingegangenen Informationen berichten. Dazu laden wir Sie herzlich zu einer Arbeitskreissitzung im Online-Format ein. Diese wird am Donnerstag, 28. Mai 2026 in der Zeit von 14:00 Uhr-15:30 Uhr per MS-Teams digital stattfinden.
Die Einladung der BVMB mit weitern Information zur Anmeldung können Sie einsehen, nachdem Sie sich im geschützten Bereich angemeldet haben.
Wichtige Information:
Abschlagszahlungen auf Nachträge bei der DB InfraGO AG ab sofort im Fokus
Bereits im Rahmen der Jahrestagung unseres Arbeitskreises Bahn im Herbst vergangenen Jahres hatte der Vorstand der DB InfraGO AG (DB) in Aussicht gestellt, einen neuen beschleunigten und vereinfachten Abschlagszahlungsprozess auf Nachträge einführen zu wollen. Damit sollte der massiv angewachsene Rückstau in der Nachtragsbearbeitung nachhaltig abgebaut werden.
Das vollständige Rundschreiben können Sie einsehen, nachdem Sie sich angemeldet haben.
„Umschalten vom Ankündigungs- in Ausführungsmodus!“
1 Jahr Schwarz-Rot: Baupolitik bleibt hinter den Erwartungen zurück
Gut ein Jahr nach Amtsantritt der neuen Bundesregierung zieht die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e. V. (BVMB) eine erste Zwischenbilanz für die Baupolitik und das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen unter Leitung von Verena Hubertz (SPD) – mit ernüchterndem Ergebnis. „Die Bilanz fällt insgesamt enttäuschend aus“, resümiert BVMB-Hauptgeschäftsführer Michael Gilka. Zwar habe es eine Vielzahl ambitionierter und vielversprechender Ankündigungen gegeben, doch deren Umsetzung lasse weiterhin auf sich warten. „Es ist höchste Zeit, dass die Bundesregierung den Ankündigungsmodus verlässt und endlich ins Handeln kommt“, so Gilka. Der Wohnungsbau stecke unverändert im Krisenmodus, dringend benötigte Impulse im Bereich Bundesfernstraßen und Schieneninfrastruktur kämen nur schleppend an. Gleichzeitig verliere das Sondervermögen an Wirkungskraft, während der angekündigte „Bauturbo“ nach wie vor von überbordender Bürokratie und mangelnder Digitalisierung ausgebremst werde. „Wir brauchen endlich konkrete Fortschritte und Ergebnisse – was angekündigt ist, muss auch umgesetzt werden“, fordert Gilka und warnt vor wachsender Unsicherheit in der Bauwirtschaft bei anhaltendem Reformdruck.
Die Pressemitteilung können Sie hier abrufen.
BVMB fordert mehr Konsequenz bei der Digitalisierung am Bau
Studie sieht weiteres Potenzial in der Bauwirtschaft
„Wir werden künftig am Bau mit weniger Menschen mehr leisten müssen. Produktivitätssteigerung ist damit keine Option, sondern eine Notwendigkeit für Baufirmen!“ Mit dieser Aussage bringt RA Jürgen Faupel, stellvertretender Präsident der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB), eine der zentralen Herausforderungen der Branche auf den Punkt: Während viele Branchen ihre Produktivität bereits durch digitale Technologien erhöhen konnten, bleibt die Wirkung der Digitalisierung am Bau vielfach hinter den Erwartungen zurück. Das hat eine Studie von PwC aktuell bestätigt. Nach Einschätzung der BVMB liegt die zentrale Herausforderung weniger in der Investitionsbereitschaft der Unternehmen als vielmehr in der konsequenten Umsetzung digitaler Prozesse. Entscheidend für eine nachhaltige Digitalisierung sind verlässliche Rahmenbedingungen und langfristige Planungssicherheit, damit Unternehmen Investitionen strategisch und dauerhaft verankern können. „Digitalisierung scheitert häufig nicht an der Technik, sondern an mangelnder Durchgängigkeit, unklaren Anforderungen und fehlenden Standards“, erklärt BVMB-Geschäftsführer Daniel Jonas. Dadurch würden digitale Prozesse in der Praxis immer wieder in konventionelle Abläufe zurückfallen“, so Jonas weiter.
Die Pressemitteilung können Sie hier abrufen.
Einladung zum Jahrestreffen 2026 des Netzwerks Junge Führungskräfte am
25. Juni 2026 in Papenburg
Das nächste Treffen des Netzwerks Junge Führungskräfte findet – in Abstimmung mit den Sprechern des Netzwerks – am 25. Juni 2026 in Papenburg statt. Hierzu möchten wir Sie im Namen unseres Hauptgeschäftsführers, Herrn Michael Gilka, ganz herzlich einladen.
Wir haben für das Treffen ein informatives und ansprechendes Programm für Sie zusammengestellt. Das Jahrestreffen eignet sich hervorragend zur Knüpfung neuer und zur Intensivierung bestehender Kontakte.
Sollten Sie noch nicht Mitglied des Netzwerks sein, aber Interesse an diesem und der Veranstaltung bestehen, melden Sie sich gerne bei Herrn M.Eng. Daniel Jonas per E-Mail unter .
Weitere Informationen zur Veranstaltung, dem Programm und zur Anmeldung können Sie einsehen, nachdem Sie sich angemeldet haben.
BVMB warnt vor anhaltendem Stop-and-Go im Straßenbau
Arbeitskreis des mittelständischen Spitzenverbands fordert mehr Planungssicherheit für Straßenbauunternehmen
Der Bund hat im vergangenen Jahr ein Sondervermögen aufgelegt, um die marode Infrastruktur in Deutschland zu modernisieren. Das „Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität“ umfasst 500 Milliarden Euro. „Unsere Mitgliedsbetriebe merken bis heute wenig bis gar nichts von dem Sondervermögen“, analysiert RA Jürgen Faupel, stellvertretender Präsident der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB). Der Arbeitskreis Straße/Brücke des Verbandes hatte in seiner Frühjahrstagung eine zunehmende Verwässerung der Finanzierung des Fernstraßenbaus beklagt. Zudem lehnte der Arbeitskreis sogenannte ÖPP-Projekte in ihrer bisherigen Ausgestaltung ab, bei denen ein Teil der Finanzierung zunächst auf die ausführenden Unternehmen verlagert wird. „Das ist in hohem Maße mittelstandsfeindlich“, kritisiert BVMB-Geschäftsführer Daniel Jonas derartige Vorgehensweisen.
Die Pressemitteilung können Sie hier abrufen.
Klimaschutzanforderungen der Deutschen Bahn
Update Supplier Engagement Target (SET)
Online-Informationsveranstaltung
Zuletzt mit Rundschreiben vom 2. September 2025 hatten wir unsere Mitgliedsunternehmen über neue Klimaschutzanforderungen der Deutschen Bahn (DB) informiert. Die DB hatte im vergangenen Jahr viele von Ihnen dazu aufgefordert, sich über die Plattform integritynext zu registrieren und Angaben zu Treibhausgasen und insbesondere über vorhandene oder geplante wissenschaftsbasierte Klimaschutzziele zu machen. Ziel der Deutschen Bahn ist es dabei, dass sich bis 2029 diejenigen Lieferanten, die 66 % der Scope 3.1 und 3.2 Emissionen des DB-Konzerns ausmachen, zu wissenschaftsbasierten Klimaschutzzielen verpflichten (sog. Supplier Engagement Target – SET). Der überwiegende Anteil der Scope 3.1/3.2-Emissionen (Waren und Dienstleistungen/Kapitalgüter) fällt nach Angaben der Deutschen Bahn beim Bauen an.
Das Rundschreiben der BVMB mit weiteren Informationen zur Anmeldung können Sie nach erfolgten Login im geschützten Bereich abrufen.
BVMB: „Das ist zwar schön, aber zu wenig!“
Bau-Spitzenverband fordert mehr Geld und bessere Rahmenbedingungen für den Bundesfernstraßenbau
Der Bund investiert nach den aktuellen Planungen im Jahr 2027 rund 100 Millionen Euro mehr in die Bundesfernstraßen als im Vorjahr. „Das ist zwar schön, aber deutlich zu wenig“, kommentiert RA Jürgen Faupel, stellvertretender Präsident der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB). Der Verband begrüßt zwar die Aufstockung der Finanzmittel trotz weniger Mauteinnahmen und politisch vereinbarter Ausgabenobergrenzen. Dennoch reicht der Etat nach Überzeugung der BVMB nicht aus für alle Projekte, die dringend umgesetzt werden müssten. „Der Bundeskanzler hat versprochen, dass alles gebaut werde, was baureif ist – dieses Versprechen wird die Bundesregierung nicht halten können“, verweist der Verbandsvertreter auf eine Finanzierungslücke von mindestens 12 Milliarden Euro für Baumaßnahmen an Autobahnen und Bundesstraßen. „Wir wirtschaften damit unsere Infrastruktur weiter runter bis zum großen Verkehrskollaps“, warnt BVMB-Geschäftsführer Daniel Jonas. Das „Comeback der Infrastruktur“ wie es der Bundesverkehrsminister im Bundestag mit dem Infrastruktur-Zukunftsgesetz verband, bleibt nach Auffassung des Verbandes aus, wenn es keinen konsistenten und aufeinander abgestimmten Rechts- und Planungsrahmen mit klaren Prioritäten gibt.
Die Pressemitteilung können Sie hier abrufen.
Veröffentlichung der TL Asphalt-StB, Ausgabe 2026
Mit heutigem Rundschreiben vom 5. Mai 2026 haben wir Sie bereits über die Veröffentlichung der ZTV Asphalt-StB 26 Teil 1 informiert.
Das Rundschreiben der BVMB sowie die dazugehörigen Anlagen können Sie einsehen, nachdem Sie sich im geschützten Bereich angemeldet haben.
Veröffentlichung der ZTV Asphalt-StB 26 Teil 1, Ausgabe 2026
Neubau und Bau von Schichten in gleichmäßiger Dicke
Die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) hat die Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien für den Bau von Verkehrsflächenbefestigungen aus Asphalt – Teil 1: „Neubau und Bau von Schichten in gleichmäßiger Dicke“ (ZTV Asphalt-StB 26 Teil 1), Ausgabe 2026, herausgegeben. Diese ersetzen die bisherigen ZTV Asphalt-StB 07/13.
Das Rundschreiben der BVMB sowie die dazugehörigen Anlagen können Sie einsehen, nachdem Sie sich im geschützten Bereich angemeldet haben.
BVMB beklagt „nie dagewesenes Bürokratiemonster“
Verband kritisiert in Kraft getretenes Bundestariftreuegesetz
Zum Tag der Arbeit am 1. Mai haben sich für die Bauwirtschaft erhebliche Änderungen ergeben: Weite Teile des Bundestariftreuegesetzes sind in Kraft getreten. Bei Bauaufträgen des Bundes, der Deutschen Bahn oder der Autobahn GmbH ab 50.000 Euro werden Bauunternehmen künftig aufwändig die Entlohnung ihrer Mitarbeitenden inklusive tariflicher Löhne und Zuschläge, den Mindesturlaub, Höchstarbeitszeiten und Pausen nachweisen müssen. Scharfe Kritik kommt von Michael Gilka, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V.: Das neue Gesetz sei „ein nie dagewesenes Bürokratiemonster“, das Auftragnehmer und Auftraggeber gleichermaßen überfordern werde. Besonders das künftig geforderte „Tariftreueversprechen“, das Bauunternehmen auf Verlangen öffentlicher Auftraggeber abgeben müssen, bewertet er als derzeit kaum kalkulierbar. Gilka warnt in diesem Kontext vor den praktischen Folgen für die Branche: „Mehr Bürokratie, mehr Risiken, weniger Angebote – das Bundestariftreuegesetz konterkariert die angestrebte Entbürokratisierung und schwächt den Mittelstand spürbar.“ Damit drohe nicht nur eine zusätzliche Belastung für Unternehmen, sondern auch eine Einschränkung von Wettbewerb und Angebotsvielfalt bei öffentlichen Bauprojekten.
Die Pressemitteilung können Sie hier abrufen.
Bundestariftreuegesetz seit 1. Mai 2026 in Kraft
Mit Rundschreiben vom 1. April 2026 hatten wir über die Verabschiedung des Bundestariftreuegesetzes (BTTG) informiert. Nach der Bekanntmachung im Bundesanzeiger ist das BTTG nun zum 1. Mai 2026 in Kraft getreten.
Das Rundschreiben der BVMB mit weiteren Informationen können Sie nach erfolgten Login im geschützten Bereich abrufen.
BVMB fordert verbesserte Preisanpassungsmechanismen im Bau
Verband wendet sich an Bundesbauministerin Verena Hubertz
Die Bauwirtschaft insgesamt leidet weiterhin unter den erheblichen Marktverwerfungen infolge des Iran-Krieges. Der Preis für Bitumen etwa hat sich seit Beginn des Konfliktes zum Teil verdoppelt. Die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e. V. (BVMB) fordert schon länger eine grundlegende Weiterentwicklung der bestehenden Preisanpassungsmechanismen. „Die aktuellen Preisentwicklungen treffen insbesondere den mittelständisch geprägten Straßenbau mit voller Wucht“, erklärte RA Jürgen Faupel, stellvertretender Präsident der BVMB bei der Frühjahrstagung des Arbeitskreises Straße/Brücke des Verbands bei Frankfurt. „Wenn bestehende Verträge auf festen Preisen basieren und gleichzeitig zentrale Baustoffe extremen Schwankungen unterliegen, geraten selbst wirtschaftlich gesunde Unternehmen unter erheblichen Druck.“ Der Verband hat sich jetzt mit einem Schreiben hierzu an die Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) gewandt.
Die Pressemitteilung können Sie hier abrufen.
Einladung: Nächste Sitzung des Führungskräfte-Netzwerks-Hochbau der BVMB
am 11. Juni 2026 im Steigenberger Grandhotel & Spa Petersberg, Königswinter/Bonn
Wie in der letzten Sitzung im Juni des vergangenen Jahres bereits besprochen, findet das nächste Treffen des Führungskräfte-Netzwerks-Hochbau am
Donnerstag, 11. Juni 2026
ab 12:00 Uhr
im Steigenberger Grandhotel & Spa Petersberg
53639 Königswinter/Bonn
www.steigenberger.com
als Präsenzveranstaltung statt, zu der wir Sie hiermit herzlich einladen.
Unser Führungskräfte-Netzwerk-Hochbau richtet sich speziell an die Geschäftsführer und leitenden Mitarbeiter unserer Mitgliedsunternehmen, die im Bereich Hochbau tätig sind. Im Vordergrund steht das gemeinsame Gespräch und der Erfahrungsaustausch zu aktuellen Branchenthemen. Die Veranstaltung ist nicht als Vortragsveranstaltung geplant, sondern lebt von der freien Diskussion.
Das Programm können Sie nach erfolgtem Login im geschützten Bereich einsehen.
Vergabevorschau 2026-2029 der DB InfraGO AG
Im Rahmen eines Online-Termins am vergangenen Freitag hat uns die DB InfraGO AG über die Vergabevorschau für die Jahre 2026 bis 2029 anhand der beigefügten Unterlage informiert.
Das vollständige Rundschreiben können Sie einsehen, nachdem Sie sich angemeldet haben.
Allgemeines Rundschreiben Straßenbau (ARS) Nr. 05/2026 des BMV:
BIM im Bundesfernstraßenbau – Start des Regelprozesses
Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) hat mit dem Allgemeinen Rundschreiben Straßenbau (ARS) Nr. 05/2026 vom 20. März 2026 die weitere Umsetzung der BIM-Methodik im Bundesfernstraßenbau konkretisiert.
Das Rundschreiben der BVMB sowie die dazugehörigen Anlagen können Sie einsehen, nachdem Sie sich im geschützten Bereich angemeldet haben.
Entlastungsprämie verfehlt die Realität der Betriebe: Kosten werden einseitig auf die Wirtschaft abgewälzt
BVMB fordert Nachbesserung bei Entlastungsprämie
Die von der Bundesregierung angekündigte Entlastungsprämie verfehlt aus Sicht der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e. V. (BVMB) ihr Ziel deutlich. Statt die Betriebe wirksam zu entlasten, droht eine weitere Verteuerung des Faktors Arbeit. Die konjunkturellen Aussichten für die Bauwirtschaft bleiben laut Frühjahrskonjunkturumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) bescheiden: Mehr Unternehmen rechnen mit Produktionsrückgängen als mit Zuwächsen, Investitionen werden vielerorts zurückgefahren. Hohe Baukosten, volatile Energie- und Rohstoffpreise sowie vor allem das Ausbleiben staatlicher Investitionsimpulse bremsen die Erholung der Branche. „Die Bundesregierung kündigt Entlastung an, produziert aber neue Belastungen“, kritisiert BVMB‑Hauptgeschäftsführer Michael Gilka. „Während private Haushalte adressiert werden, bleiben die Bauunternehmen mit ihren strukturellen Problemen weitgehend allein.“ Statt gezielt Investitionen zu fördern und verlässliche Planungsperspektiven zu schaffen, greift die Politik erneut zu ökonomisch zweifelhaften Instrumenten. Die Entlastungsprämie steht exemplarisch für Maßnahmen, die kurzfristig Entlastung versprechen und Reformwillen demonstrieren, jedoch keine nachhaltige konjunkturelle Dynamik auf den Baustellen entfalten. Vor diesem Hintergrund fordert Gilka, die Bundesregierung müsse die Interessen der Unternehmen endlich konsequent in den Mittelpunkt ihrer Politik stellen.
Die Pressemitteilung können Sie hier abrufen.
Explodierende Kosten setzen Baumittelstand zunehmend unter Druck
Verband fordert praktikable, faire und transparente Preisanpassungsmechanismen
Die Preise an den Zapfsäulen erreichen neue Höchststände – mit spürbaren Folgen weit über den Individualverkehr hinaus. Während Verbraucher die Belastung unmittelbar im Alltag erleben, geraten auch Bauunternehmen zunehmend unter erheblichen Kostendruck. Drastische Preissprünge bei energie- und rohölbasierten Produkten wie Bitumen und Diesel erschweren die Kalkulation von Bauprojekten erheblich und entziehen sich einer verlässlichen Prognose. „Für die Unternehmen sind die kurzfristigen und massiven Preissteigerungen nicht mehr planbar“, erklärt Michael Gilka, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e. V. (BVMB). Zwar sei die zeitlich befristete Senkung der Energiesteuer ein wichtiger erster Schritt, doch angesichts eines Steuer- und Abgabenanteils von teils über 50 Prozent sowie weiter steigender Kosten für Transport und energieintensive Baustoffe greife diese Maßnahme deutlich zu kurz. Gleichzeitig müsse auch die Diskussion um eine Abschöpfung möglicher „Übergewinne“ differenziert und mit Blick auf langfristige Marktwirkungen geführt werden. Beschlossene Entlastungen müssen schließlich auch bei den Unternehmen sowie bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen. Aus Sicht der mittelständischen Bauwirtschaft sind zusätzliche Entlastungen dringend erforderlich, um die wachsenden Risiken und externen Preisschocks wirksam abzufedern. Darüber hinaus braucht es strukturelle Anpassungen im Umgang mit volatilen Preisen, um Planungssicherheit und wirtschaftliche Stabilität nachhaltig zu gewährleisten.
Die Pressemitteilung können Sie hier abrufen.
Standardleistungsbuch für das Bauwesen des Gemeinsamen Ausschusses
Elektronik im Bauwesen (GAEB) – Einführung der STLB-Bau, Version 2025-10
Mit Schreiben des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) vom 26. Januar 2026 hat uns heute der Erlass zur Einführung der Version 2025-10 des Standardleistungsbuches für das Bauwesen (STLB-Bau) des Gemeinsamen Ausschusses Elektronik im Bauwesen (GAEB) erreicht.
Das Rundschreiben der BVMB sowie die dazugehörige Anlagen können Sie einsehen, nachdem Sie sich im geschützten Bereich angemeldet haben.
Bundestariftreuegesetz (BTTG) verabschiedet
Was erwartet Unternehmen jetzt?
Das Bundestariftreuegesetz (BTTG) ist mit Zustimmung des Bundesrates am 27. März 2026 beschlossen worden und tritt unmittelbar mit Verkündung in Kraft. Ein genauer Verkündungstermin steht aktuell noch nicht fest, mit diesem ist aber in den nächsten Wochen zu rechnen. Das BTTG gilt für Bundesaufträge ab einem Auftragswert von 50.000 EUR. Erfasst sind neben Bundesbehörden auch bundeseigene oder überwiegend bundessubventionierte Auftraggeber, also auch die Autobahn GmbH des Bundes sowie die Deutsche Bahn AG. Landes- und Kommunalvergaben bleiben unberührt, dort gibt es in den meisten Bundesländern eigene abweichende Tariftreueregelungen.
Das Rundschreiben der BVMB mit weiteren Informationen können Sie nach erfolgten Login im geschützten Bereich abrufen.
DB InfraGo AG: Information zu Preisanpassungen aufgrund gestiegener Stoffkosten durch den Irankrieg
Mehrere Mitgliedsunternehmen haben sich in den vergangenen Tagen mit der Frage an uns gewandt, inwieweit Preisanpassungen aufgrund gestiegener Stoffkosten im Zusammenhang mit dem Irankrieg bei Projekten der Deutschen Bahn möglich sind. Insbesondere die faktische Blockade der Straße von Hormus lässt aktuell die Preise u. a. für Öl, Gas und Kraftstoffe steigen.
Das Rundschreiben der BVMB sowie die dazugehörigen Anlagen können Sie einsehen, nachdem Sie sich im geschützten Bereich angemeldet haben.
BVMB fordert mehr Einsatz gegen Fachkräftemangel
Verband drängt auf schnellere Entscheidungen bei Behörden
„Deutschland braucht grundlegende Reformen“, hat Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) in einer Rede bei der Bertelsmann Stiftung erklärt. Die Deutschen müssten wieder mehr arbeiten und dürften keine Angst vor Neuerungen haben, so der Vizekanzler. Bei der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB) stößt die Rede auf Lob und Skepsis zugleich. „Herr Klingbeil hat Recht – wir brauchen Reformen in unserem Land, aber die Rede erkennt leider nur die Probleme, löst sie aber nicht. Konkrete Ideen fehlen leider“, kritisiert BVMB-Hauptgeschäftsführer Michael Gilka. Die liefert die BVMB: Um den Fachkräftemangel besser kompensieren zu können, drängt der Verband auf eine schnellere Berufsanerkennung und frühere Arbeitserlaubnis für ausländische Fachkräfte, wie sie Innenminister Alexander Dobrindt (CSU)in seinem "Sofort-in-Arbeit-Plan" bereits angekündigt hat. Dass die Politik schnelle Investitionen fördern will, begrüßt der Verband. „Dafür braucht es aber auch schnellere Planungen und mehr Umsetzung statt nur Ankündigungen“, so Gilka weiter
Die Pressemitteilung können Sie hier abrufen.
Schreiben des Bundesministeriums für Verkehr:
Ölpreisanstieg durch den Irankrieg – Auswirkung auf den Bundesfernstraßenbau
Aufgrund des Krieges im Nahen Osten ist es in den vergangenen Wochen zu erheblichen Preissteigerungen bei Erdöl und den daraus gewonnenen Folgeprodukten gekommen. Auch Produkte für den Bundesfernstraßenbau sind von dieser Entwicklung betroffen.
Das Rundschreiben der BVMB sowie die dazugehörige Anlage können Sie einsehen, nachdem Sie sich im geschützten Bereich angemeldet haben.
Sondervermögen ohne Wirkung? Kritik an Zweckentfremdung wächst
BVMB: Infrastruktur fehlen nach wie vor die Mittel
Ein Jahr nach der Einrichtung des Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaneutralität wächst die Kritik an dessen Umsetzung deutlich. Was als kraftvoller Impuls zur Modernisierung insbesondere der Verkehrsinfrastruktur angekündigt war, steht zunehmend im Verdacht, zentrale finanzpolitische Grundsätze und Rahmenbedingungen zu unterlaufen. Vor allem das Prinzip der „Zusätzlichkeit“ – also die Verpflichtung, neue Mittel ergänzend und nicht ersetzend einzusetzen – wurde nach Einschätzung zweier führender Wirtschaftsforschungsinstitute in weiten Teilen verfehlt. Ein erheblicher Teil der Mittel sei nicht zusätzlich investiert worden, sondern habe bestehende Haushaltsansätze ersetzt, so der Tenor aus dem Kreis der Experten.
Auch aus der Bauwirtschaft kommt deutliche Kritik. Michael Gilka, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e. V. (BVMB), zeigt sich enttäuscht: „Die Bundesregierung hat es bisher unterlassen, die dringend notwendige Sanierung unserer Infrastruktur konsequent voranzutreiben.“ Statt Planungssicherheit habe sich bei den Unternehmen ein Vertrauensverlust eingestellt. „Was bleibt, ist der Eindruck eines gebrochenen Versprechens – mit spürbaren Folgen für Unternehmen und Bevölkerung gleichermaßen“, so Gilka weiter. Nach dem ausgebliebenen „Herbst der Reformen“ sei die Bundesregierung nun gefordert, ihre Zusagen endlich einzulösen. Dazu gehöre insbesondere ein wirksamer Kontrollmechanismus, der sicherstellt, dass Mittel aus dem Sondervermögen tatsächlich zusätzlich investiert und nicht zur Haushaltssanierung genutzt werden. Voraussetzung dafür sei vor allem, die Investitionsausgaben im Kernhaushalt wieder auf einen verlässlichen Wachstumspfad zu führen.
Die Pressemitteilung können Sie hier abrufen.
Bahnbauer fordern bessere Vorbereitung von Projekten
BVMB-Umfrage zu Brücken- und Ingenieurbau bei der Deutschen Bahn
Die Deutsche Bahn ist der größte Auftraggeber im deutschen Bahnbau – und zugleich steht das Schienennetz unter enormem Sanierungsdruck. Milliardeninvestitionen allein werden jedoch nicht ausreichen, um die Infrastruktur nachhaltig zu modernisieren. Entscheidend ist, dass Projekte von Anfang an besser geplant und vorbereitet werden. Eine aktuelle Umfrage unter Bahnbauunternehmen der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB) zeigt: Der Engpass liegt häufig nicht nur bei der Finanzierung, sondern auch in unzureichender Planung, fehlender Projektvorbereitung und komplexen Genehmigungsprozessen. Wenn der Sanierungsstau im Netz abgebaut werden soll, müssen Planungs- und Vorbereitungsphasen deutlich stärker in den Fokus rücken. „Mehr Geld baut schließlich keine besseren oder zuverlässigeren Schienenwege – wenn Projekte nicht ausreichend vorbereitet sind“, betont Hauptgeschäftsführer Michael Gilka. Grundlage dieser Einschätzung ist eine aktuelle Umfrage des Spitzenverbandes unter seinen Mitgliedsunternehmen im Bahnbaubereich.
Die Pressemitteilung können Sie hier abrufen.
Investitionsplanung 2026
Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Südbayern
Am 5. Dezember 2025 haben wir in Berlin an einem Gespräch mit der Geschäftsführung der Autobahn GmbH des Bundes zum Thema Investitionsplanung 2026 teilgenommen.
Das Rundschreiben der BVMB sowie die dazugehörige Anlage können Sie einsehen, nachdem Sie sich im geschützten Bereich angemeldet haben.
Branchenlösung „Arbeiten mit heißem Bitumen in der Flachdach- und Bauwerksabdichtung“
Der Koordinierungsausschuss Bitumen (KoA‑Bit) weist auf eine neue Branchenlösung zum Thema „Arbeiten mit heißem Bitumen in der Flachdach‑ und Bauwerksabdichtung“ hin, die von der BG BAU – Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft – herausgegeben wurde.
Das Rundschreiben der BVMB sowie die dazugehörige Anlage können Sie einsehen, nachdem Sie sich im geschützten Bereich angemeldet haben.
WICHTIG: BIM Reifegradmessung in der Bauwirtschaft
Straßenbau – Gleisbau – Tunnelbau – Hochbau
Im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) führt die DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH eine Umfrage zum Einsatz der Methode Building Information Modeling (BIM) für den Bereich der Bundesfernstraßen durch.
Das Rundschreiben der BVMB sowie die dazugehörige Anlage können Sie einsehen, nachdem Sie sich im geschützten Bereich angemeldet haben.
Mehr Tempo für Deutschlands Verkehrswege – nur mit leistungsfähiger Verwaltung
BVMB begrüßt Infrastruktur-Zukunftsgesetz
Das Infrastruktur-Zukunftsgesetz hat seine erste Lesung im Deutschen Bundestag erfolgreich passiert. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) bezeichnete den Entwurf als „Gamechanger“ für schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren bei Straßen-, Schienen- und Wasserstraßenprojekten. Die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB) unterstützt diesen Ansatz ausdrücklich. BVMB-Hauptgeschäftsführer Michael Gilka spricht von einem „wichtigen Schritt in die richtige Richtung“. Intakte Verkehrswege seien das Rückgrat des Wirtschaftsstandorts Deutschland – vielerorts jedoch überlastet und sanierungsbedürftig. Schnellere, standardisierte Genehmigungen und klar geregelte Rechtsmittel seien daher eine zentrale Voraussetzung für mehr Umsetzungstempo. Dabei gehe es nicht um Abstriche beim Naturschutz, sondern um ein einheitliches, harmonisiertes Schutzniveau, das Planungssicherheit schafft, statt Projekte durch uneinheitliche Einzelfallregelungen auszubremsen. Entscheidend sei ein abgestimmtes Zusammenspiel mit flankierenden Regelwerken wie dem Umweltrechtsbehelfsgesetz und dem in Arbeit befindlichen Naturflächenbedarfsgesetz. Gleichzeitig betont der Verband: Beschleunigte Verfahren allein schaffen noch kein „Deutschlandtempo“. Leistungsfähige Verwaltungsstrukturen, ausreichende personelle Ressourcen und eine verlässliche Organisation sind die Grundvoraussetzungen für eine wirksame Infrastrukturpolitik.
Die Pressemitteilung können Sie hier abrufen.
Bundesministerium für Verkehr:
Verfügungsrahmen 2026 und Ist-Ausgaben 2025 im der Bundesfernstraßen
Mit unserem Rundschreiben vom 16. Dezember 2025 haben wir Sie über den Bundeshaushalt 2026 sowie den Finanzplan 2026 bis 2029 informiert.
Das Rundschreiben der BVMB sowie die dazugehörigen Anlagen können Sie einsehen, nachdem Sie sich im geschützten Bereich angemeldet haben.
BVMB: Bundestariftreuegesetz verfehlt Ziel und treibt Bürokratiekosten weiter in die Höhe
Die von den Koalitionsspitzen erzielte Einigung zum Bundestariftreuegesetz löst in der Bauwirtschaft massive Kritik aus. Michael Gilka, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen (BVMB), reagiert mit deutlicher Verärgerung auf den erneuten Vorstoß: „Ein Bundestariftreuegesetz wird das erklärte Ziel des Bürokratieabbaus in eklatanter Weise konterkarieren und zugleich sein eigenes Kernanliegen – die Stärkung der Tarifbindung – klar verfehlen“, erklärt Gilka. Gerade in einer Phase, in der Unternehmen dringend Entlastung und verlässliche Rahmenbedingungen benötigen, sende die Politik damit ein falsches Signal – zudem völlig an der Realität vorbei. Zur Begründung verweist Gilka auf eine aktuelle Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Die Studie analysiert die Tariftreueregelungen der Bundesländer und kommt zu einem ernüchternden Befund: Eine belastbare Stärkung der Tarifbindung ist empirisch nicht nachweisbar. „Mehr Regulierung bedeutet nicht automatisch mehr Tarifbindung, sondern in diesem Fall vor allem mehr Nachweise, mehr Formulare und noch mehr Bürokratie“, erklärt Gilka. „Was auf Länderebene nachweislich keine Wirkung entfaltet hat, nun auf Bundesebene zu wiederholen, ist nicht nur unverständlich – es grenzt an Realitätsverweigerung.“
Die Pressemitteilung können Sie hier abrufen.
Einladung zur Sitzung des BVMB-Arbeitskreises Straße/Brücke am 22. April 2026 in Raunheim
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit laden wir Sie zur nächsten Sitzung des BVMB-Arbeitskreises Straße/Brücke ein. Die Sitzung findet statt am
Mittwoch, 22. April 2026,
09:00 bis ca. 15:30 Uhr,
im Hotel NH Frankfurt Airport West,
Kelsterbacher Str. 19, 65479 Raunheim.
Die Sitzung wird wie gewohnt mit einem Kurzbericht der BVMB zu den aktuellen Aktivitäten im Bereich Straßen-, Tief- und Ingenieurbau beginnen. Zudem konnten wir wiederum kompetente Referenten zu aktuellen Themen gewinnen. Hierzu zählen Vertreter der Autobahn GmbH des Bundes, der DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH, von Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement, des Landesbetriebs Straßenbau Nordrhein-Westfalen sowie der Joseph Vögele AG.
Das detaillierte Programm und die Anmeldemodalitäten entnehmen Sie bitte dem beigefügten Einladungs-Flyer.
Wir freuen uns auf eine interessante Veranstaltung mit informativen Vorträgen und vor allem auf den persönlichen Austausch mit Ihnen.
Gemeinsam für mehr Tempo im hessischen Straßenbau
BVMB engagiert sich in der Expertenkommission „Innovation im Straßenbau“
„Wir sind in dieser Expertenrunde bewusst unkonventionelle Wege gegangen. Die Ergebnisse zeigen, dass Expertinnen und Experten ohne Denkverbote erfolgreich zusammenarbeiten und eine belastbare, praxisnahe Grundlage für die Lösung zentraler Herausforderungen im Straßenbau schaffen können“, erklärten die Kommissionsmitglieder RA Jürgen Faupel, stellvertretender Präsident der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e. V. (BVMB), und Geschäftsführer M. Eng. Daniel Jonas. Hessen hat mit der Einsetzung der Expertenkommission gezielt neue Wege beschritten. Die nun vorliegenden Maßnahmen belegen, dass dieser Ansatz trägt und das Potenzial hat, über die Landesgrenzen hinaus Impulse zu setzen und Vorbildcharakter zu entfalten.
Die BVMB dankt den beteiligten Mitgliedsunternehmen ausdrücklich für ihre engagierte Mitarbeit.
Das Eckpunktepapier können Sie hier herunterladen.
Die Pressemitteilung können Sie hier abrufen.
Update Nachhaltigkeitsregulatorik 2026
In den letzten Jahren sind in Brüssel und Berlin vielfältige Gesetze und Initiativen rund um Nachhaltigkeit mit direkten Auswirkungen auf die Wirtschaft, auch auf mittelständische Bauunternehmen entstanden. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat vor rund einem Jahr mit ihrem Vorstoß zum sogenannten Omnibus-Verfahren vorgeschlagen, mehrere dieser Regularien zu entschlacken, verschieben und für weniger Unternehmen verpflichtend zu machen. Nach längerer Diskussion haben im Dezember 2025 die EU-Kommission, Europäischer Rat und Parlament Entscheidungen getroffen. Die neuen Rahmenbedingungen für die Nachhaltigkeitsberichtspflicht (CSRD), EU-Taxonomie, europäisches Lieferkettengesetz (CSDDD) und Entwaldungsverordung (EUDR) stehen fest. Lediglich die Veröffentlichung im EU-Amtsblatt ist noch nicht erfolgt.
Für Mitgliedsunternehmen der BVMB bieten wir im Februar eine Online-Fragerunde zu diesen Themen mit Herrn Jens Kürten, Nachhaltigkeitsberater der BVMB, an. Die Veranstaltung findet am
Dienstag, 24. Februar 2026
in der Zeit von 11:00-12:00 Uhr,
per Microsoft-Teams
statt.
Das Rundschreiben der BVMB mit den Informationen und den Anmeldemodalitäten können Sie einsehen, nachdem Sie sich in dem geschützten Bereich angemeldet haben.
Marktinformation DB InfraGO
Virtuelle Informationsveranstaltung am 18. März 2026
zum Projekt „ABS/NBS Karlsruhe–Basel, Streckenabschnitt 8A“
Die DB InfraGO AG hat uns darum gebeten, Sie auf eine aktuelle Marktinformation aufmerksam zu machen. Im Rahmen des Großprojektes ABS/NBS Karlsruhe–Basel, Streckenabschnitt 8A werden neben umfangreichen Bau- und Ausrüstungsleistungen auch BÜW-Leistungen sowie Planungsleistungen ausgeschrieben.
Das vollständige Rundschreiben können Sie einsehen, nachdem Sie sich angemeldet haben.
„Erfolgreiches Bauen braucht leistungsfähige Auftraggeber!“
BVMB fordert mehr Professionalität bei Planungen und schnellere Entscheidungen
„Wenn wir Bauprojekte erfolgreich realisieren wollen, brauchen wir leistungsfähige Auftraggeber.“ Mit dieser klaren Botschaft wandte sich Martin Steinbrecher, Präsident der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e. V. (BVMB), beim Tag der mittelständischen Bauwirtschaft im Januar 2026 in Berlin an die Vertreterinnen und Vertreter unter anderem der DB InfraGO AG, der Autobahn GmbH und der DEGES. Aus Sicht der BVMB mangelt es insbesondere an kurzen Entscheidungswegen, verlässlichen Planungen sowie an einer professionellen und zügigen Bearbeitung von Rechnungen und Nachträgen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, müssten die öffentlichen Auftraggeber ihre Personalkapazitäten gezielt stärken, statt weiter abzubauen. Der Fachkräftemangel betreffe längst nicht mehr nur die mittelständischen Bauunternehmen, die untereinander und zunehmend auch mit Konzernen und Verwaltungen um qualifizierte Arbeitskräfte konkurrierten. Zwar ist die Fachkräftelücke nach ihrem Höchststand im Jahr 2022 auf aktuell 418.588 nicht besetzbare Stellen gesunken, dennoch zählt die Bauplanung und -überwachung weiterhin zu den fünf größten Engpassberufen auf Expertenniveau – über alle Unternehmensgrößen hinweg. Dies belegen aktuelle Ergebnisse in einer Studie des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA).
Die Pressemitteilung können Sie hier abrufen.
StimmungsBAUrometer 2025/2026
Umfrage der BauPlus GmbH Consulting
Unser Fördermitglied, die BauPlus GmbH Consulting, veröffentlicht in diesem Jahr erneut das „StimmungsBAUrometer“. Hierbei handelt es sich um eine gemeinsame Erhebung mit dem Berater Team Baum e. V., die sich mit den Herausforderungen des laufenden Geschäftsjahres und dem Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr befasst.
Das Rundschreiben der BVMB sowie den Link zur Umfrage können Sie einsehen, nachdem Sie sich im geschützten Bereich angemeldet haben.
Kurzumfrage zur Teilzeitdebatte und Entgelttransparenz
Für die kommende Ausgabe des UnternehmerBriefs Bauwirtschaft wenden wir uns mit einer Blitzumfrage zum Thema "Recht auf Teilzeit und Entgelt-Transparenz" an Sie und würden uns auf Ihre kurze, baldige Antwort freuen. Der Einsendeschluss ist der 13. Februar 2026.
Das Rundschreiben der BVMB sowie den Link zur Umfrage können Sie einsehen, nachdem Sie sich im geschützten Bereich angemeldet haben.
Stagnation oder Aufbruch?
BVMB sieht deutsche Bauwirtschaft vor transformativen Veränderungen
Die mittelständische Wirtschaft in Deutschland steht weiterhin vor tiefgreifenden strukturellen und transformativen Veränderungen, zeigt jedoch zunehmende Stabilisierungstendenzen. „Gerade der Mittelstand spürt die Herausforderungen sehr deutlich, sieht darin aber auch Chancen. Die Lage hat sich gegenüber dem vergangenen Jahr verbessert. Offenbar ist eine – wenn auch niedrige – Talsohle erreicht, von der erste positive Impulse und eine schrittweise Stabilisierung ausgehen – auch dank des Sondervermögens“, erklärte Michael Gilka, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB), zur aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung. Die realen Bauinvestitionen sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich zurückgegangen, und auch für das laufende Jahr erwartet die Bundesregierung lediglich ein moderates Wachstum von rund 1 Prozent. Ursachen sind vor allem der Einbruch privatwirtschaftlicher Investitionen und eine anhaltende Investitionsschwäche infolge unzureichender Standortbedingungen. Allein durch kreditfinanzierte staatliche Investitionen lasse sich kein nachhaltiges Wirtschaftswachstum erzielen, solange strukturelle Defizite nicht konsequent behoben werden. Beim Tag der mittelständischen Bauwirtschaft am 26. Januar 2026 in Berlin verwies Gilka zudem auf gravierende Engpässe bei öffentlichen Auftraggebern wie der Autobahn GmbH und der Deutschen Bahn, denen es zunehmend an eigenen Planungskapazitäten mangele. Viele Projekte verharrten daher bereits im „Flaschenhals Planung“. Besonders dramatisch sei die Situation im Wohnungsbau: Instrumente wie der Bau-Turbo seien zwar hilfreich, kämen jedoch zu spät und griffen zu kurz. Das zentrale Problem bleibe, dass sich immer mehr Bauherren das Bauen schlicht nicht mehr leisten könnten.
Die Pressemitteilung können Sie hier abrufen.
Baumaßnahmen mit Temperaturabgesenktem Asphalt im Jahr 2026
Im Jahr 2026 steht für uns weiterhin im Fokus, dass möglichst viele Projekte mit Temperaturabgesenktem Asphalt ausgeschrieben und umgesetzt werden. Die Sammlung von Erfahrungen durch Verwaltung und Bauunternehmen muss dringend ausgeweitet werden.
Das Rundschreiben der BVMB können Sie einsehen, nachdem Sie sich im geschützten Bereich angemeldet haben.
BVMB fordert verlässliche Förderprogramme für Wohnungsbau
Verband sieht zu hohe Transaktionskosten und Überregulierung als Hindernisse
Deutschlands Wohnungsbau bleibt ein Sorgenkind. Obwohl der Bedarf an Wohnraum steigt und die Bauwirtschaft über Kompetenz und Kapazität verfügt, stocken Investitionen massiv. „Finanzierbarkeit, Baulandmangel, bürokratische Hürden und Regulierung verhindern, dass der Wohnungsbau sein Potenzial entfaltet“, kritisierte BVMB-Präsident Martin Steinbrecher beim Tag der mittelständischen Bauwirtschaft in Berlin am 26. Januar 2026. Er lobte zwar den „Bau-Turbo“ der Bundesregierung, machte aber eine ganz andere Ursache für die Wohnungsbauflaute aus: „Wir brauchen eine dauerhaft verlässliche Förderkulisse“, lautet die zentrale Forderung der BVMB. Eine mangelnde Finanzierbarkeit führe dazu, dass Projekte verschoben oder ganz aufgegeben würden. Steinbrecher betont: „Ohne eine stabile, planbare und bezahlbare Finanzierung bleibt Neubau unmöglich. Debatten über die Vergesellschaftung von Wohnraum – wie sie derzeit in Berlin geführt werden – schrecken zudem private Investoren ab und senden das falsche Signal für dringend benötigten neuen Wohnraum.“
Die Pressemitteilung können Sie hier abrufen.
Anforderungen für Arbeiten mit Asbest
Ab dem 20. Dezember 2025 sind wesentliche Änderungen der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) in Kraft getreten, die insbesondere Bau- und Handwerksbetriebe betreffen, die im Bestand tätig sind.
Das Rundschreiben der BVMB sowie die dazugehörige Anlage können Sie einsehen, nachdem Sie sich im geschützten Bereich angemeldet haben.
Einladung zur Hybridveranstaltung des Bundesministeriums für Verkehr:
Dialogforum Bundesfernstraßen Digital am 27. März 2026
Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) lädt ein zum „Dialogforum Bundesfernstraßen Digital“. Mit dem Übergang von BIM in den Regelprozess und den nächsten Entwicklungsschritten beim Digitalen Zwilling wird die Digitalisierung der Bundesfernstraßen konsequent weitergeführt.
Das Rundschreiben der BVMB sowie die dazugehörige Anlage können Sie einsehen, nachdem Sie sich im geschützten Bereich angemeldet haben.
BVMB fordert Verbesserungen beim Infrastrukturbau
Verband mahnt mehr Zuverlässigkeit bei Planung und Finanzierung an
Deutschlands Infrastruktur gerät zunehmend unter Druck – mit spürbaren Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft. Beim Tag der mittelständischen Bauwirtschaft am 26. Januar 2026 in Berlin forderte BVMB-Präsident Martin Steinbrecher entschiedenes Handeln: Straßen, Schienen und Wasserstraßen seien essenziell für Mobilität und Wertschöpfung, würden jedoch seit Jahren überlastet und unzureichend ertüchtigt. „Intakte Straßen, Schienen und Wasserstraßen bilden das Rückgrat unseres Wirtschaftsstandorts, sie sichern Mobilität, Versorgung und industrielle Wertschätzung.“ Immer mehr Wirtschaftsunternehmen sähen sich bereits durch den schlechten Zustand der Verkehrswege in Deutschland beeinträchtigt. Der Verband fordert „bessere Strukturen, Verfahren und Auftraggeber, die in der Lage sind, Investitionen effizient umzusetzen“. Insbesondere sind dazu laut Steinbrecher eine verlässliche Planbarkeit über mehrere Jahre im Voraus und leistungsfähige Auftraggeber nötig. Der Bund müsse parallel eine zuverlässige Finanzierung sicherstellen, damit es nicht wieder zu überraschenden Vergabestopps komme.
Die Pressemitteilung können Sie hier abrufen.
Vergabeausblick von Baumaßnahmen bei Hessen Mobil
Im Zuge der Kommission „Innovationen im Straßenbau“ haben die beteiligten Verbände, darunter auch die BVMB, angeregt, auf der Homepage von Hessen Mobil einen Vergabeausblick zu den Baumaßnahmen für das Jahr 2026 zu veröffentlichen.
Das Rundschreiben der BVMB können Sie einsehen, nachdem Sie sich im geschützten Bereich angemeldet haben.
Informationsveranstaltung zum Bauprogramm 2026 Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Südwest
Wir möchten Sie auf eine externe Informationsveranstaltung der Autobahn GmbH des Bundes hinweisen. Im Fokus steht die Vorstellung des Bauprogramms 2026 sowie ein Ausblick auf die anstehenden Großprojekte der Niederlassung Südwest. Im Anschluss ist Raum für den Austausch vorgesehen.
Das Rundschreiben der BVMB sowie die dazugehörige Anlage können Sie einsehen, nachdem Sie sich im geschützten Bereich angemeldet haben.
Investitionsplanung 2026 Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung West
Am 5. Dezember 2025 haben wir in Berlin an einem Gespräch mit der Geschäftsführung der Autobahn GmbH des Bundes zum Thema Investitionsplanung 2026 teilgenommen. Im Rahmen dieses Gesprächs wurde angekündigt, dass die Niederlassungen gebeten werden, möglichst granular Auskunft zu den für 2026 in den jeweiligen Regionen geplanten Projekten zu geben.
Das Rundschreiben der BVMB sowie die dazugehörige Anlage können Sie einsehen, nachdem Sie sich im geschützten Bereich angemeldet haben.





