BVMB fordert mehr Konsequenz bei der Digitalisierung am Bau

Studie sieht weiteres Potenzial in der Bauwirtschaft

„Wir werden künftig am Bau mit weniger Menschen mehr leisten müssen. Produktivitätssteigerung ist damit keine Option, sondern eine Notwendigkeit für Baufirmen!“ Mit dieser Aussage bringt RA Jürgen Faupel, stellvertretender Präsident der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB), eine der zentralen Herausforderungen der Branche auf den Punkt: Während viele Branchen ihre Produktivität bereits durch digitale Technologien erhöhen konnten, bleibt die Wirkung der Digitalisierung am Bau vielfach hinter den Erwartungen zurück. Das hat eine Studie von PwC aktuell bestätigt. Nach Einschätzung der BVMB liegt die zentrale Herausforderung weniger in der Investitionsbereitschaft der Unternehmen als vielmehr in der konsequenten Umsetzung digitaler Prozesse. Entscheidend für eine nachhaltige Digitalisierung sind verlässliche Rahmenbedingungen und langfristige Planungssicherheit, damit Unternehmen Investitionen strategisch und dauerhaft verankern können. „Digitalisierung scheitert häufig nicht an der Technik, sondern an mangelnder Durchgängigkeit, unklaren Anforderungen und fehlenden Standards“, erklärt BVMB-Geschäftsführer Daniel Jonas. Dadurch würden digitale Prozesse in der Praxis immer wieder in konventionelle Abläufe zurückfallen“, so Jonas weiter.

Die Pressemitteilung können Sie hier abrufen.

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