BVMB fordert verlässliche Förderprogramme für Wohnungsbau
Verband sieht zu hohe Transaktionskosten und Überregulierung als Hindernisse
Deutschlands Wohnungsbau bleibt ein Sorgenkind. Obwohl der Bedarf an Wohnraum steigt und die Bauwirtschaft über Kompetenz und Kapazität verfügt, stocken Investitionen massiv. „Finanzierbarkeit, Baulandmangel, bürokratische Hürden und Regulierung verhindern, dass der Wohnungsbau sein Potenzial entfaltet“, kritisierte BVMB-Präsident Martin Steinbrecher beim Tag der mittelständischen Bauwirtschaft in Berlin am 26. Januar 2026. Er lobte zwar den „Bau-Turbo“ der Bundesregierung, machte aber eine ganz andere Ursache für die Wohnungsbauflaute aus: „Wir brauchen eine dauerhaft verlässliche Förderkulisse“, lautet die zentrale Forderung der BVMB. Eine mangelnde Finanzierbarkeit führe dazu, dass Projekte verschoben oder ganz aufgegeben würden. Steinbrecher betont: „Ohne eine stabile, planbare und bezahlbare Finanzierung bleibt Neubau unmöglich. Debatten über die Vergesellschaftung von Wohnraum – wie sie derzeit in Berlin geführt werden – schrecken zudem private Investoren ab und senden das falsche Signal für dringend benötigten neuen Wohnraum.“
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