BVMB: Schlüsseljahr für Investitionen, Tempo und Wohnungsbau
Verband fordert Verbesserung der Standortqualität
Mit hohen Erwartungen, aber auch erheblichen strukturellen Herausforderungen startet die Bauwirtschaft in das Jahr 2026. Zwar habe sich die Baukonjunktur nach den massiven Einbrüchen der vergangenen Jahre teilweise stabilisiert, doch grundlegende Probleme bestünden fort, erklärt Michael Gilka, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e. V. (BVMB). „2026 wird ein Schlüsseljahr für unsere Branche. Es entscheidet sich, ob der Bau wieder zu einer tragenden Säule der wirtschaftlichen Entwicklung wird“, so Gilka. Entscheidend seien jetzt Reformimpulse, insbesondere bei Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie bei der Finanzierung der Infrastruktur. Aus Sicht der BVMB braucht es dringend eine spürbare Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsprozessen. Ebenso zentral sei mehr Planungssicherheit für Bauunternehmen durch überjährig angelegte, verlässlich finanzierte Investitionsprogramme. „Nur mit langfristiger Verlässlichkeit können Unternehmen investieren – in moderne Maschinen, Innovationen und dringend benötigte Fachkräfte“, betont Gilka. Der Verband begrüßt vor diesem Hintergrund das geplante Infrastruktur-Zukunftsgesetz mit seinen Ansätzen zur Vereinfachung von Genehmigungen. „Entscheidend wird sein, dass die Regelungen nicht nur verabschiedet, sondern auch zügig und konsequent in der Praxis umgesetzt werden“, mahnt der BVMB-Hauptgeschäftsführer.
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