Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e. V. (BVMB) unterstützt die StarkeSchiene in Deutschland

Bund und DB AG haben größtes Modernisierungsprogramm für das Schienennetz unterzeichnet.

Bereits im November 2019 ist die dritte Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung LuFV III durch die zuständigen Gremien des Deutschen Bundestages beschlossen worden. Heute wurde sie durch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, den Vorstandsvorsitzenden der DB AG Richard Lutz sowie DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla im Beisein von Bundesfinanzminister Olaf Scholz auch unterzeichnet. Insgesamt 86,2 Milliarden Euro werden damit in den nächsten zehn Jahren für den Erhalt und die Modernisierung des deutschen Eisenbahnnetzes zur Verfügung stehen.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer spricht insoweit von einem „glänzenden Zeitalter der Bahn“. Die starke Schiene, ein leistungsfähiges, hochwertiges Netz sei Grundlage für den aktiven Klimaschutz im Verkehr.

DB-Infrastrukturvorstand Ronald Profalla hebt hervor „Wir machen die Schiene richtig stark. Die neue Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung ist das Fundament für mehr Qualität und Stabilität im Bahnverkehr. Es ist der Auftakt für eine Modernisierungsoffensive im deutschen Schienennetz, wie es sie in diesem Umfang noch nie gegeben hat. Wir arbeiten eng mit der Bauindustrie zusammen. Gemeinsam können wir nun einen viel längeren Zeitraum planen und damit Kapazitäten sichern. Das ist ein enormer Gewinn.“

Mit Zufriedenheit und einer klaren Forderung reagiert die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen (BVMB) auf diese Botschaften zum Inkrafttreten der LuFV III. Bereits seit Anfang 2019 laufen dazu intensive Gespräche mit der Deutschen Bahn AG auf oberster Führungsebene im Rahmen einer Zukunftsinitiative Bahnbau. Seitdem werden Maßnahmen entwickelt, die entsprechende Möglichkeiten bieten, die Produktivität zu erhöhen und schneller zu bauen. „Wir erwarten von der Deutschen Bahn AG, dass diese Maßnahmen im DB Konzern konsequent umgesetzt werden“ fordert in diesem Zusammenhang der BVMB-Hauptgeschäftsführer Michael Gilka.

„Die Bauwirtschaft habe jetzt klare Signale“, begrüßt Gilka die Vereinbarung, „allerdings sind jetzt weitere konkrete Schritte zur Umsetzung nötig, damit die LuFV den gewünschten Erfolg bringt. Die Politik muss zügig den Flaschenhals Planung und Genehmigung aufweiten und hier effektiv für Beschleunigung sorgen.“

 

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