Öffentliches Auftragswesen  Anwendung von Stoffpreisgleitklauseln in Bauverträgen: Leitfaden zur Berechnung von Mehr- und Minderaufwendungen


Die neue Stoffpreisgleitklausel wurde vom früheren Ministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung bzw. dem heutigen Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in den verschiedenen Bereichen eingeführt. Im Einzelnen: 

  • im Bundeshochbau mit Erlass B 15 – 816.4/2-1 vom 23. Juli 2013
  • im Bundeswasserstraßenbau mit Erlass WS 15/5256.11/0 vom 23. Juli 2013
  • im Bundesfernstraßenbau mit Erlass ARS 05/2015 vom 9. Februar 2015

Um den Unternehmen der Bauwirtschaft eine Hilfestellung bei der Anwendung der neuen Stoffpreisgleitklausel zu geben, hat die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen gemeinsam mit dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und dem Zentralverband Deutsches Baugewerbe einen Leitfaden Berechnung von Mehr- und Minderaufwendungen bei der Anwendung von Stoffpreisgleitklauseln in Bauverträgen erarbeitet. 

Zur vereinfachten Berechnung der neuen Stoffpreisgleitklauseln ist ein MS-Excel®-Formular entwickelt worden, das wir Mitgliedern als separate Datei zum Leitfaden zur Verfügung stellen. Hinweise zur Bearbeitung des Formulars sowie ein entsprechendes Berechnungsbeispiel befinden sich in den ersten drei Registerblättern des MS-Excel®-Formulars. 

Um zum Leitfaden und zum Berechnungsformular zu gelangen, melden Sie sich bitte an.